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Die Einfachheit der Christian Science

Aus der Mai 1912-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Man trifft nicht selten Leute, die die Christian Science gerne verstehen möchten, die jedoch erklären, diese Lehre gehe über ihre Begriffe, und die dies als Grund für ihre Teilnahmslosigkeit angeben, obwohl sie sich ihrer Hilfsbedürftigkeit bewußt sind. Erforscht man diesen Zustand des Denkens, so stößt man fast immer entweder auf ein abnorme Selbstunterschätzung, oder auf eine Liebe zum materiellen Leben, die ihrem Wesen nach den geistigen Anforderungen der Christian Science widerspricht, oder auf eine Unkenntnis religiöser Fragen, die bei ausgesprochenen Christen ein trauriges Licht auf ihren Religionsunterricht wirft, der offenbar das individuelle Denken in Bezug auf die höheren Dinge des Lebens weder erweckt noch gefördert hat.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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