Skip to main content Skip to search Skip to header Skip to footer

Im ersten Buch der Chronik lesen wir: „Danket dem Herrn, prediget...

Aus der Juli 1947-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Im ersten Buch der Chronik lesen wir: „Danket dem Herrn, prediget seinen Namen; tut kund unter den Völkern sein Tun!" Obwohl ich manchmal meine Dankbarkeit gegen Gott in Mittwochabend-Versammlungen ausgedruckt habe, habe ich bisher „Sein Tun" noch nicht durch die Zeitschriften kundgetan. Ich habe durch die Christian ScienceDer Name, den Mary Baker Eddy ihrer Entdeckung gab (sprich kri'ß-tjön ßai'-enß). Die wörtliche Übersetzung der zwei Worte ist „Christliche Wissenschaft". soviele Segnungen erfahren, daß ich kaum weiß, wo ich beginnen soll, davon zu berichten.

Zuerst wurde ich vom Rauchen geheilt. Infolge des einfachen Lesens des Lehrbuches „Wissenschaft und Gesundheit" von Mary Baker Eddy fand ich, daß der Tabak mir nicht mehr mundete. Die Trinkgewohnheit war nicht so leicht zu überwinden. In meiner Unwissenheit betrachtete ich den Alkohol als eine Gabe Gottes und dachte, daß es einen rechten Gebrauch und einen Mißbrauch von allem geben könnte. Ich äußerte diese Ansicht bei einem Ausüber, der mich sogleich zurechtwies, indem er mich auf die Worte Mrs. Eddys betreffs geistiger Getränke in ihrem Werk „Miscellaneous Writings" (S. 288, 289) aufmerksam machte. Obwohl ich dem Alkohol so sehr gefrönt hatte, daß es beinahe mein Familienleben zerstörte, war ich augenblicklich geheilt.

Zweimal bin ich von einer verletzten Sehne am Bein geheilt worden, auch von einem verstauchten Handgelenk, einer gebrochenen Rippe, Zahnschmerzen, Erkältungen, sowie von Jähzorn und andern Charakterfehlern. Aber meiner Ansicht nach war doch die größte Heilung das Überwinden von Geldschwierigkeiten.

Dreißig Jahre lang war ich in Schulden gewesen, nicht immer denselben Schulden; doch manchmal machte ich neue Schulden, um die alten zu tilgen—nahm von Peter, um Paul zu geben. Wenn meine Gläubiger zu ungeduldig wurden, pflegte ich einen Ausüber zu besuchen, und die Lage wurde zeitweise besser. Ich wurde zwar „getröstet", doch es war „nicht Friede".

Schließlich kam ich zu mir und ging zu einem Ausüber, um eine vollständige Heilung auszuarbeiten. Viel gute Arbeit wurde getan, und viel Irrtum wurde aufgedeckt. Kurz darauf erhielt ich einen Brief aus dem Ausland, der mir berichtete, daß ein alter Freund hingeschieden wäre und mir die Hälfte seines kleinen Vermögens vermacht hätte. Sogleich dachte ich, daß die Arbeit beendet und meine Schwierigkeiten vorüber wären, und ruhte sozusagen auf meinen Lorbeeren. Doch war dies ein Irrtum. Das erwartete Geld kam nicht, denn das Gut wurde nicht verkauft. Wir erhielten zwar ein Angebot, und ich kabelte meine Zustimmung, aber das Geld wurde immer noch nicht gesandt.

Schließlich kam der Tag, wo ich erkannte, daß ich mich nicht auf die Arbeit eines andern verlassen sollte, sondern ernstlich selbst meine Arbeit tun mußte. Dies war die Botschaft, die mir wurde (Wissenschaft und Gesundheit, S. 539): „Gott könnte niemals ein Element des Bösen mitteilen, und der Mensch besitzt nichts, was nicht von Gott herstammt." Ich wußte, daß Schulden zweifellos „ein Element des Bösen" waren und bestimmt nicht von Gott herstammen konnten. Ich arbeitete hierüber und machte es an einem Samstagabend mein eigen. Bis dahin hatte ich niemals an einem andern Tag außer Donnerstags Post aus dem Ausland erhalten. An dem Abend ging ich, nachdem ich meine mentale Arbeit beendet hatte, in die Vorhalle und fand dort einen Brief vom Testamentsvollstrecker meines Freundes vor. Er enthielt einen Wechsel auf tausend Pfund Sterling, die erste Teilzahlung des Betrags, der für das inzwischen verkaufte Gut bezahlt worden war. Diese Summe tilgte alle meine Schulden, und von der Zeit an habe ich keine Geldschwierigkeiten mehr gehabt.

Vor einigen Jahren wurde ich pensioniert, weil ich die Altersgrenze erreicht hatte. Ich war in Versuchung zu fürchten, daß meine Pension nicht meinen Ansprüchen genügen würde. Doch überwand ich diese Versuchung und erinnerte mich an die Worte unsrer Führerin (ebd., S. 494): „Die göttliche Liebe hat immer jede menschliche Notdurft gestillt und wird sie immer stillen", und ich habe gefunden, daß all mein Bedarf immer reichlich gedeckt

Für diese und viele andere Segnungen, für die Christian Science und für Mary Baker Eddy, ihre Entdeckerin und Gründerin, danke ich Gott.

Ich freue mich, das Zeugnis meines Gatten bestätigen zu können. Ich bin ebenfalls tief dankbar für die unzähligen Segnungen, die wir empfangen haben, seit wir die Wahrheiten der Christian Science kennen. Alle unsre Probleme—und ihrer waren gar manche—sind durch die getreuliche Anwendung der Christian Science gelöst worden. Wir können nie dankbar genug sein für das inspirierte Leben unsrer geliebten Führerin Mary Baker Eddy. —

Wenn Sie mehr Inhalte wie diese erforschen möchten, können Sie sich für wöchentliche Herold-Nachrichten anmelden. Sie erhalten Artikel, Audioaufnahmen und Ankündigungen direkt per WhatsApp oder E-Mail. 

Anmelden

Mehr aus dieser Ausgabe / Juli 1947

  

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.