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Bedingungslos lieben

[Urtext in deutscher Sprache]

Aus der März 1986-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Wen oder was lieben wir? Beschränkt sich unsere Liebe auf ein Gefühl der Zuneigung zu nahen Verwandten, einem Freund oder einer Freundin, einem Hund oder einem Auto? Manche Momente der Glückseligkeit sind mit solch überschwenglicher Liebe erfüllt, daß wir nicht nur jene lieben, die wir kennen, sondern die ganze Welt in unsere Arme schließen möchten! Doch ohne es in Frage zu stellen, wird von den meisten Menschen die Liebe nur unter gewissen Voraussetzungen zum Ausdruck gebracht und akzeptiert: Eine Person oder ein Gesellschaftskreis, ein Objekt oder ein Gegenstand gewinnen nur dann unsere Zuneigung, wenn sie ein Ausleseverfahren durchlaufen haben, das sie unserer persönlichen Anerkennung für würdig erachtet. Infolgedessen teilen wir unser Leben in Erfahrungsbereiche auf; das eine Mal können wir nicht umhin, jemanden zu lieben, und das andere Mal sehen wir keine Veranlassung, unserer Zuneigung Ausdruck zu verleihen.

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Die Mission des Herold

Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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