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Original im Internet

Stachel durch „mentale Chirurgie“ entfernt

Aus der Februar 2018-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 4. Januar 2018 im Internet.


Als ich vor einigen Jahren im Park den Hund ausführte, drang ein Objekt in meinen Fuß ein. Es tat sofort sehr weh. Das Objekt war weder an der Fußsohle noch am Fußrücken zu sehen, und ich wusste nicht einmal, was eigentlich passiert war.

Mein erster Gedanke war: „Eine geistige Idee enthält kein einziges Element des Irrtums, und diese Wahrheit entfernt alles Schädliche in der richtigen Weise“ (Mary Baker Eddy, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S. 463). Das half mir zu erkennen, dass ich als geistige Idee Gottes undurchdringlich bin und dass mein herrlicher Ausdruck von Mobilität, nützlicher Aktivität, Freiheit und Aufrichtigkeit von keinerlei Irrtum durchdrungen werden kann. Ich sagte: „Lieber Fuß, ich hab dich lieb“, und damit war es mir ernst. Solche und ähnliche Gedanken halfen mir und wandten mein Denken von der Entzündung und Schwellung ab. Es gelang mir, nach Hause zu laufen und meinen normalen Pflichten nachzugehen.

Doch da sich meine Kollegen besorgt über die Sache zeigten, ging ich in eine Klinik, um das Objekt entfernen zu lassen. Der diensthabende Arzt konnte nichts am Fuß feststellen und wollte ohne Ultraschall nichts vornehmen; allerdings hatte er kein Gerät zur Verfügung.

Da ich wusste, dass die Christliche Wissenschaft wirksam ist, betete und studierte ich die ganze Woche treu weiter. Es kam einer mentalen Aufräumaktion gleich. Eine Stelle aus Wissenschaft und Gesundheit erschien mir besonders passend: „Prüfungen lehren die Sterblichen, sich nicht auf einen materiellen Stab zu stützen – ein zerbrochenes Rohr, das das Herz durchbohrt“ (S. 66).

Als ich darüber nachdachte, wurde mir klar, dass ich über einige Vorfälle in der Familie enttäuscht und verärgert war. Doch ich konnte loslassen, als ich stattdessen fröhlich über meine unveränderliche Beziehung zu meinem Vater-Mutter-Gott nachdachte, dessen geliebte Tochter ich bin. Unser aller Beziehung zu Gott – also auch die meiner Angehörigen – ist sicher und intakt und vereint uns alle in Harmonie. Diese höhere Sichtweise löste die aufgebrachten Gefühle völlig auf.

Ein anderer Aha-Moment kam, als ich an die jeder geistigen Idee innewohnende Reinheit dachte. „Man kann nichts dazutun“, lesen wir im Prediger über Gottes Werk (3:14). Nichts Gott Unnatürliches oder Fremdes könnte einer reinen geistigen Idee je hinzugefügt werden. Ich folgerte, dass mein geistiges Wesen rein ist und daher nichts umfasste, was nicht selbstverständlich und rechtmäßig zu mir gehörte. Es könnte nie ein schädliches Objekt enthalten.

Mein Denken wandte sich nach und nach von einer materiellen Grundlage ab und der Harmonie des göttlichen Gemüts zu. Nun verschwanden die Schmerzen, aber der Fuß war weiterhin verformt.

Ich wurde mutlos, denn die Sache war wie eine Stimme, die ständig flüsterte: „Du verstehst nicht genug über die Christliche Wissenschaft, um diese Heilung zu erleben.“ Ich ließ mich wieder ärztlich untersuchen, hauptsächlich um die anderen um mich herum zu beruhigen. Doch die dortige Ärztin sagte, sie könne ohne Ultraschallgerät nichts bewerkstelligen, und das war auch in ihrer Praxis nicht verfügbar.

Das war der Augenblick, wo ich mich aus ganzem Herzen an Gott wandte, um geheilt zu werden. Tief im Herzen wusste ich, dass das die einzige Möglichkeit war, zufrieden und ehrlich mit mir selbst zu sein und eine vollständige Heilung zu erleben. Seit ich als Zehnjährige anfing, die Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft zu besuchen, bemühe ich mich, die Christliche Wissenschaft, „das Gesetz des Guten“ (Mary Baker Eddy, Grundzüge der göttlichen Wissenschaft, S. 1), in jedem Bereich meines Lebens anzuwenden. Ich schätze das geistige Wachstum und Verständnis, das ich erlebe, wenn ich mich bei Problemen auf Gott stütze. Und da ich durch Gebet bleibende Lösungen gefunden habe, vertraue ich Gott mehr als sonstigen Behandlungsmethoden.

Die heilende Atmosphäre der Kirche bewirkte schließlich die Heilung. Am darauffolgenden Sonntag hörte ich in meiner Zweigkirche Christi, Wissenschaftler, der Bibellektionspredigt zu (im Vierteljahresheft der Christlichen Wissenschaft enthalten), die ich während der Woche so intensiv studiert hatte, und plötzlich erhaschte ich einen Schimmer dessen, was geistige Realität ausmacht. Ich erkannte, dass das wahre Wesen des Menschen der Herrlichkeit wunderschöner Musik gleichkommt – völlig ohne Materie. Rein geistig. Ich konnte es spüren. Ich war wie von Licht, von Gottes Herrlichkeit, umfangen.

Damit verlor ich alle Furcht: all die furchtsamen Überlegungen, wie das Problem zu lösen sei, ob ich noch einmal zum Arzt gehen solle oder ob ich die Christliche Wissenschaft „gut genug“ verstand. Ich fühlte mich einfach nur geliebt, und das reichte aus. Ich hatte den richtigen Ton getroffen und den Gesang von Engeln vernommen.

An jenem Abend trat ein 6,5 cm langer Dorn völlig ohne Schmerzen aus meinem Fuß aus; es war ein Stachel von einem Palmenwedel. Ich sah ihn, als ich den Stiefel auszog. Er lag einfach auf dem Fußrücken. Können Sie sich meine Freudentränen vorstellen? Hier war ein Beispiel für mentale Chirurgie, ohne eine schmerzhafte oder entstellende Sonde oder sonstige Maßnahme, die Teil eines mechanischen Vorgangs gewesen wäre. Es stimmt: „Die Christliche Wissenschaft ist immer der geschickteste Chirurg ...“, wie wir in Wissenschaft und Gesundheit lesen (S. 402).

Ich bin sehr dankbar, Christliche Wissenschaftlerin zu sein und diese Religion nach meinem besten Verständnis anzuwenden.

Marie Fox 
The Hill, Neusüdwales, Australien

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