Liebe Leserinnen und Leser,
Authentizität. Die Menschen wollen echte, ehrliche Kommunikation – ob im Austausch mit Freunden, bei Diskussionen in den Medien oder in Social Media.
Dasselbe gilt für Beiträge für die Zeitschriften der Christlichen Wissenschaft. Sie müssen echt und glaubhaft sein für Leser – Menschen wie Sie und ich, die wissen möchten, was Wahrheit, Gott, in einer von Halbwahrheiten erfüllten Welt bedeutet.
Authentizität ist einer der vier Blickwinkel, die bei der Arbeit aller Redakteure und Autoren an jedem Artikel zum Tragen kommen. Die anderen drei sind: von Herzen kommende Worte, geistige Tiefe und Nachvollziehbarkeit. Diesmal möchten wir in dieser Kolumne ein wenig berichten, wie wir hinsichtlich Authentizität nachdenken und beten.
Die Bewegung, die sich gegenwärtig im menschlichen Denken vollzieht und den Ruf nach Authentizität bewirkt, ist die Tätigkeit der Wissenschaft der Wahrheit, Gottes, die beständig ihre Herrschaft über Unwahrheit behauptet. Wir alle suchen in Wirklichkeit Echtheit – reine Wahrheit, wenn wir mit Zweifeln oder Problemen konfrontiert sind, darunter auch Krankheit und Sünde, oder mehr darüber lernen möchten, wer wir als Kinder Gottes wirklich sind.
Authentizität beginnt mit der geistigen Botschaft, die die Struktur jedes Artikels über die Christliche Wissenschaft ausmacht. Teilen wir etwas über die Lehre der Christlichen Wissenschaft mit, das wir lieben, das wir in unserem eigenen Leben als wahr bewiesen haben und weiter praktizieren? Wenn wir auf unseren Erfahrungen beim Erforschen der tiefen Fragen des Lebens aufbauen und die geistigen Antworten weitergeben, die uns gekommen sind, dann fassen wir das in Worte, was „unsere Hände betastet haben: es betrifft das Wort des Lebens“ (1. Johannes 1:1).
Über die Bedeutung von Authentizität nachzudenken bewirkt, dass wir uns in unsere Leserschaft hineinversetzen können. Werden die in dem Artikel dargestellten Ideen und Erfahrungen glaubhaft sein für Menschen, die mitten in Schwierigkeiten des modernen Alltags stecken? Es ist nicht immer leicht, schriftlich zu vermitteln, was sich in unserem Herzen befindet, und es so darzustellen, dass es für andere praktisch umsetzbar ist. Doch das Verlangen, etwas von der Macht des Christus im menschlichen Leben weiterzugeben, führt dazu, dass wir Worte finden, die anderen einleuchten werden. Wenn unsere Worte realistisch und teilnahmsvoll sind, bieten sie einer Leserin oder einem Leser einen klaren Weg zu Überlegungen über neue oder wenig vertraute geistige Konzepte.
Unsere Bemühungen, im Herold eine authentische Stimme zu verwenden, werden durch den Auftrieb, die Heilung und die Freude belohnt, die ein Leser dadurch findet. Herzlichen Dank an Sie alle, Autoren und Leser, die sich an dieser ehrlichen, auf Wahrheit basierenden Kommunikation beteiligen.
Susan Stark
Geschäftsführende Redakteurin
