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Original im Internet

Eine geistige Offenbarung stellt die Bewegungsfähigkeit wieder her

Aus der Mai 2024-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 13. Februar 2023 im Internet.


Als mein Mann auf Reisen war, stand ich eines Abends aus dem Sessel auf und stellte fest, dass eine Körperhälfte einschließlich meines Kopfes schlaff wurde und sich zur Seite neigte. Ich hatte jedes Gefühl darin verloren. Ich empfand keine Furcht, fühlte aber den starken Impuls, mich hinzulegen.

Voll Dankbarkeit für jedes Möbelstück, auf das ich mich stützen konnte, ging ich langsam zur Treppe und dann Stufe für Stufe nach oben. Dann sank ich auf dem Rücken ins Bett. Ich weiß noch, dass ich dachte, ich müsste beten, doch da ich nicht wusste, wo ich anfangen sollte, lag ich einfach nur still in der Dunkelheit und wartete auf Inspiration.

Sofort war ich mir bewusst, dass ich von etwas umgeben war, das ich nur als einen Kreis der Sanftheit bezeichnen kann. Ich konnte ihn sehen, wenn auch nicht mit den Augen. Ich fühlte eine zärtliche Gegenwart, als diese Sanftheit näherkam und mich vollständig umfing. Ich hatte keine Furcht und fühlte mich nicht in Gefahr. Es war wundervoll und ich nahm es dankbar an.

Als Nächstes erinnere ich mich, dass ich die Augen aufschlug und immer noch in derselben Stellung im Bett lag. Es war Morgen – mehr als zwölf Stunden später. Ich stand auf, völlig befreit von der Lähmung, und fühlte mich unbeschreiblich wohl.

Ich dachte tagelang über diese Erfahrung nach. Sie erinnerte mich daran, wie der Heilige Geist am Pfingsttag alle Anwesenden berührt hatte (siehe Apostelgeschichte 2:1–4). Das leuchtete mir ein, denn jeder von uns ist die Widerspiegelung Gottes – Sein Bild und Gleichnis, wie die Bibel sagt –, und es gibt immer eine Verbindung zwischen der Widerspiegelung und ihrem Ursprung.

Die Christliche Wissenschaft offenbart, dass Gott das eine Ich oder Uns ist. Ich meine, dass ich dieses Uns in dem Moment des göttlichen Bewusstseins, dieses klaren Verständnisses meiner Einheit mit göttlichem Geist, gefühlt habe. Diese Erfahrung des Göttlichen über mir, unter mir und um mich war ein wundervolles Geschenk mit einer heilenden Auswirkung. Das körperliche Problem ist nicht wiederaufgetreten.

Wir lesen in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy: „Nur durch die Anerkennung der Überlegenheit des Geistes, die die Ansprüche der Materie aufhebt, können die Sterblichen die Sterblichkeit ablegen und die unauflösliche geistige Verbindung finden, die den Menschen, der untrennbar von seinem Schöpfer ist, für immer als das göttliche Gleichnis begründet“ (S. 491). Wir sind immer mit unserem himmlischen Vater-Mutter-Gott verbunden, immer versorgt und existieren immer im Ebenbild des Göttlichen, immer geistig.

Ich bin unbeschreiblich dankbar für diese Erfahrung und ihre beruhigende Botschaft, dass wir niemals von Gott getrennt sind.

Carol Nelden
Charlevoix, Michigan, Vereinigte Staaten

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