
Editorials
expo2000 Erster Juni 2000, 9. 00 Uhr: Die Pforten zur Expo 2000 in Hannover öffnen sich für die ersten Gäste.
Das Interview im Herold diesen Monat mit dem amerikanischen Autor und renommierten Professor der Rechtswissenschaft Stephen L. Carter macht deutlich, wie wichtig Integrität für das Wohl eines Volkes ist.
Die farbigen Glasfenster der Kathedrale von Chartres in Frankreich sind aus einfachen Materialien hergestellt — Flusssand, Birkenholz-Pottasche und Metalloxide für die Farben. Und doch sind sie von unbeschreiblicher Pracht.
Der Streik wird nicht so bald beigelegt werden; das Renovierungsprojekt für unser Haus wird wahrscheinlich teurer werden als veranschlagt; mein Mann/meine Frau wird mich nie richtig verstehen; die Arbeit ist immer dieselbe Tretmühle. Solche und ähnliche Gedanken schwadronieren im Kopf: Was nicht klappen kann, was wahrscheinlich nicht richtig laufen wird, was er oder sie nie für uns tun wird, warum wir nicht erwarten können glücklich zu sein.
Manchmal scheint Furcht eine lähmende Wirkung auf die Menschen zu haben. Ganz gleich, wie sehr sie sich bemühen, sie können mit einer Bedrohung oder Gefahr einfach nicht fertig werden.
Vielleicht haben Sie es auch einmal erlebt: Sie möchten über ein wichtiges Thema nachdenken oder Sie suchen Trost in einem Bibelvers oder Sie wollen eine Entscheidung treffen, die auf Inspiration beruhend neue Möglichkeiten eröffnet. Um Sie herum ist Lärm und Getöse.
Vor ein paar Jahren schaute ich in der Weihnachtszeit in ein Lexikon der Religion, um zu sehen, wie die einzigartige Geburt Jesu dort behandelt wurde. Ich hatte eins auf meinem Bücherbord stehen und schaute im Index nach.
Ich schreibe dies an einem warmen Sommerabend, während eine kühle Brise wohltuend durch mein offenes Fenster streicht und die Geräusche von zirpenden Grillen, fliegenden Leuchtkäfem und raschelnden Blättern an mein Ohr dringen. Die stattlichen Bäume, die diese Blätter tragen, wogen wie eine Meereswelle im Wind.
Der Herold bringt diesen Monat auf Seite 7 einen Kommentar zu C. G.
Um etwas zu finden, worauf wir uns im Leben verlassen können, müssen wir manchmal unseren stärksten Gefühlen zuwiderhandeln. Mir fallt dazu ein Beispiel aus meiner kurzen Erfahrung mit dem Felsklettern ein.