Vor einigen Jahren ließen wir das Wasser aus unserem Schwimmbecken ab, damit es innen neu gestrichen werden konnte. An einem Abend ging ich am Pool vorbei, um zu einem Versammlungsraum am anderen Ende des Innenhofs zu gelangen, und blieb auf dem Weg dahin mit der Sandale an einer Fliese hängen. Ich verlor das Gleichgewicht und fiel am tiefen Ende in das leere Betonbecken, das dort 1,70 m tief war.
Die Wucht des Aufpralls traf eine Ferse besonders und war so stark, dass der Schmerz das ganze Bein hochschoss. Ich konnte mich nicht hinstellen, daher kroch ich zur Pooltreppe, während ich die Wahrheit bestätigte, dass ich ein Geschöpf Gottes bin, der mich immer liebevoll versorgt. Von dort konnte ich mich aus dem Becken und ins Haus schleppen, wo meine Frau war.
Sie hatte den Sturz nicht mitbekommen und war sehr erschrocken, als sie mich sah. Sie half mir zu einem Stuhl, auf dem ich weiterhin im Gebet insistierte, dass ich als Sohn Gottes geistig und nicht materiell bin. Ich argumentierte, dass ich in der Wirklichkeit ganz und gar Gottes Gesetz der Harmonie unterstehe und als geistige, von Gott geliebte Idee wirklich keine Verletzung und keine Schmerzen erleiden kann.
Mary Baker Eddy schreibt in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift (S. 214–215): „Weder Alter noch Unfall kann die Sinne der Seele beeinträchtigen, und es gibt keine anderen wirklichen Sinne. ... Die Sinne des Geistes sind ohne Schmerz und haben immer Frieden. Nichts kann die Harmonie aller Dinge und die Macht und Fortdauer der Wahrheit vor ihnen verbergen.“ Ich verbrachte eine gute Nacht und konnte Ruhe finden, indem ich an diesen geistigen Tatsachen festhielt.
Als ich am nächsten Morgen aufstand, humpelte ich zwar, konnte aber in meinen Laden gehen und den ganzen Tag arbeiten. Ich betete darum zu erkennen, dass meine Kraft und Fähigkeit als Sohn Gottes in alle Ewigkeit intakt sind.
Am Tag danach begannen die Symptome und die Bilder des Sturzes aus meinem Denken zu verschwinden. Ich ging meiner Arbeit nach, überzeugt von meiner Einheit mit meinem Vater-Mutter-Gott. Am dritten Tag waren die Schmerzen vollständig verschwunden, und ich lief wieder normal. Das ist jetzt drei Jahre her, und ich habe keinerlei Probleme mit der Ferse oder dem Bein.
Ich weiß sehr zu schätzen, was ich durch mein Studium der Christlichen Wissenschaft gelernt habe, und bin tief dankbar für alles Wissen, das ich dadurch erlangt habe.
Carlos Alberto Genevois
Santa Fé, Argentinien
