
Zeugnisse
Der Weg, der mich zur Christlichen Wissenschaft führte, ist bezeichnend für jene Bibelstelle in Jeremia (29:13, 14): „So ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen. “ Ehe ich die Christliche Wissenschaft kennen lernte, hatte ich mich viel mit religiös-philosophischen Erkenntnissen großer Denker und Dichter aller Zeiten beschäftigt, und hatte manche Erbauung darin gefunden.
Als ich vor etwa 25 Jahren zum ersten Mal ein Exemplar des Buches „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy in die Hand bekam und den Titel las, fiel mir das Wort „Gesundheit“ besonders in die Augen, und ich dachte, es müßte ein Buch sein, das sich besonders mit Leibesübungen, Diät usw. befaßte.
Obwohl schon einmal ein Zeugnis von mir erschienen ist, in dem ich Dankbarkeit für körperliche Heilung ausdrückte, möchte ich nochmals Dankbarkeit ausdrücken und zwar für eine Erfahrung, die vielleicht auch andern von Nutzen sein kann. Ich habe kürzlich meine dreijährige Amtszeit als Erster Leser in einer unsrer Zweigkirchen vollendet.
Ich bin so dankbar für die Christliche Wissenschaft und für alles, das sie für mich getan hat, daß ich nicht länger damit warten kann, meine Dankbarkeit auszudrücken. Ich möchte von einer Erfahrung berichten, die ich vor einigen Jahren hatte.
Mit tiefer Dankbarkeit gegen G ott für die Christliche Wissenschaft möchte ich auch mein Zeugnis hier hinzufügen. Diese Wissenschaft ist seit über 40 Jahren mein einziger Arzt gewesen.
Wir lesen in den Sprüchen (3:5, 6): „Verlaß dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlaß dich nicht auf deinen Verstand; sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. “ G ott lenkte mich wunderbar auf meinen Wegen, als Er mich zur Christlichen Wissenschaft führte.
An einem Mittwochabend, als ich die Zeugnisversammlung unsrer Zweigkirche besuchte, erlebte ich eine schöne Heilung. Als das erste Lied angesagt wurde, merkte ich, daß ich meine Brille vergessen hatte.
Nicht Krankheit, Kummer oder Sorgen führten mich zur Christlichen Wissenschaft; nein, mein Vater-Mutter G ott selbst war der Führer, und alles, was ich heute besitze, habe ich der allgegenwärtigen L iebe zu verdanken. Durch sie allein habe ich ein harmonisches Familienleben sowie eine liebe Gattin und zwei Kinder, welche beide die Sonntagsschule besuchen.
Die erste Heilung, die ich je dank des Beistandes der Christlichen Wissenschaft erlebte, geschah, ehe ich oder irgendein Mitglied meiner Familie etwas von dieser Wissenschaft wußte. Als Kind litt ich sehr an Migräne und Magenverstimmung, die mich oft zwangen, zu Bett zu gehen.
Von dem Wunsche beseelt, mehr von meinem „Zehnten“ in das „Kornhaus“ zu bringen, erinnerte ich mich daran, daß ich noch nie meinen Dank ausgedrückt hatte für meine Erfahrungen in „der großen Versammlung“ von Lesern der christlich-wissenschaftlichen Zeitschriften. Schon in früher Jugend forschte ich nach einer Antwort auf die Frage: „Warum gibt es heutzutage keine Heilkraft mehr in der Art, wie unser Meister sie demonstrierte?“ Ich suchte eifrig nach der Antwort, doch meine kirchlichen Freunde konnten sie mir nicht geben.