
Zeugnisse
Vor drei Jahren hörte ich zum erstenmal durch eine liebe Freundin von der Christlichen Wissenschaft. Für die großen Segnungen, die ich durch die Kenntnis dieser schönen Lehre empfangen habe, möchte ich hiermit meinen Dank ausdrücken.
Als ich vor ungefähr vierzehn Jahren zum erstenmal von der Christlichen Wissenschaft hörte, litt ich an Rheumatismus und Schlaflosigkeit schlimmster Art und lebte in beständiger Furcht, meine Pflichten meinen sieben kleinen Kindern gegenüber nicht erfüllen zu können. Zuweilen war ich außerstande, ihnen auch nur ein Stück Brot abzuschnieden.
Wie herrlich ist es doch, der Christlichen Wissenschaft gemäß zu leben und von ihr geleitet zu werden! Wir wissen nichts mehr von jenen trüben und schweren Tagen, die wir durchlebten, ehe wir zu diesem Lichte geführt wurden, dem Licht, das Liebe und W ahrheit bedeutet. Als unser Junge elf Monate alt war, wurde er von mehreren Ärzten gegen Keuchhusten, akutes Lungenleiden, und Ptomäinvergif- tung behandelt.
Ich kann keine Worte finden, die hinreichend wären, meine Dankbarkeit für die Christliche Wissenschaft auszudrücken. Dieselbe ist in der Tat der Tröster, der Geist der W ahrheit, von der Jesus sagte, sie werde uns in alle Wahrheit leiten.
Ehe ich etwas von der Christlichen Wissenschaft wußte, war ich beständig in ärztlicher Behandlung. Unter anderem hatte ich eine verrenkte Wirbelsäule.
Ich möchte gerne von der Güte G ottes, der göttlichen W ahrheit, Zeugnis ablegen. Schon als Knabe schloß ich mich einer der älteren Kirchen an, und nachdem ich etwa fünfundzwanzig Jahre Mitglied gewesen war, brachte der Christian Science Sentinel die wahre Bedeutung der göttlichen L iebe in unser Haus.
Worte vermögen kaum, meine Dankbarkeit auszudrücken für das, was mir die Christliche Wissenschaft gebracht hat. Meine Sehkraft wurde immer schwächer, das linke Auge befand sich in einem sehr schlimmen Zustand, und zuweilen waren die Schmerzen fast unerträglich.
Unserem ewigen Vater-Mutter G ott will ich danken, daß ich nach langem Suchen und Leiden den Weg zur Christlichen Wissenschaft erkannt und gefunden habe. Im Jahre 1917 befiel mich ein heimtückischer Lungen-, Brust- und Luftröhrenkatarrh, verbunden mit schleichender Brustfellentzündung.
Als alle materiellen Mittel nicht imstande waren, mir auch nur vorübergehend Erleichterung von beständigem Leiden zu verschaffen, nahm ich meine Zuflucht zur Christlichen Wissenschaft, weil mir sonst nur noch Selbstmord übrig zu bleiben schien. Während der halben Stunde meines Rückwegs von dem Empfangszimmer des Praktikers ließen die heftigen Schmerzen zuweilen etwas nach, und am Ende der ersten Woche fühlte ich mich entschieden besser und freier von Schmerzen.
Schon wiederholt habe ich versucht, die Tatsachen betreffs der Erfahrungen niederzuschreiben, die ich machte, bevor und nachdem ich meine Zuflucht zur Christlichen Wissenschaft genommen hatte; aber ich muß gestehen, daß ich nicht imstande gewesen bin, auch nur die Hälfte meiner Dankbarkeit für die wahrhaft wunderbare körperliche, mentale und geistige Heilung auszudrücken, die ich erleben durfte. Vor dem Herbst des Jahres 1915 war ich bei sehr schlechter Gesundheit.