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Zeugnisse

Ich fühle, daß es an der Zeit ist, der Welt meine Erfahrungen, die ich in Christian Science gehabt, mitzuteilen. In unserer Familie hatte sich ein Übel eingeschlichen, welches die Ärzte erbliche Schwindsucht nannten.

Im Laufe der Unterhaltung habe ich häufig bezeugt, was Christian Science für mich getan hat, doch niemals öffentlich oder zur Veröffentlichung in unseren Zeitschriften. Für sehr viele meiner Freunde ist meine Bekehrung so bemerkenswert, daß sie (und einige von ihnen oft) zu der Aussage veranlaßt wurden, daß sie keine anderen Beweise brauchten, sie von der Wirksamkeit der Christian Science zu überzeugen, als die Wahrnehmung und Kenntnis meiner Erfahrung.

Gern möchte auch ich in deutscher Zunge Zeugnis ablegen von dem Segen, der mir durch Christian Science geworden. Nicht allein, daß ich nach lebenslangem Leiden und oft unerträglichem Zustand vor sechs Jahren gänzlich geheilt worden bin durch Behandlung und vieles Lesen in unserm geliebten Lehrbuch „Science and Health,” sondern fast noch mehr bin ich dankbar für die Aufklärung in der Auffassung der heiligen Schrift.

Gerne ergreife ich die Gelegenheit, um von der Besserung meiner Gesundheit zu erzählen. Viele Jahre lang litt ich an Magenblutungen so stark, daß ich das letzte Mal beinahe verblutete und fast nicht wieder zu Kräften kommen konnte, weil mir sozusagen alle Speisen große Schmerzen und erneutes Bluten verursachten.

Ein stilles, friedliches Dankgebet stieg von meinem Herzen zum Himmel empor, als während des Gottesdienstes des Erntedankfestes die erste, der Bibel entsprechende Stelle aus unserem Lehrbuche vorgelesen wurde: „Für die, welche sich auf den ernährenden Unendlichen (Gott) verlassen, ist die Gegenwart reich an Segen” (Vorrede, S. 7).

Im Jahre 1902 las ich in einem kirchlichen Kalender eine boshafte witzige Bemerkung über die Christian Science und dachte nicht viel darüber nach, weil die Bekämpfungen der verschiedenen religiösen Parteien unter einander nichts Neues für mich waren. Später hatte ich Gelegenheit, mit einem Nachbar, der zur Christian Science gehört, zu reden und etliche Schriften zu lesen.

Dieses ist mein Geburstagsmonat in Christian Science und ich denke ihn nicht besser feiern zu können, als durch mein Zeugnis in dankbarer Anerkennung zu der „Wahrheit” und was sie für mich getan hat. Ich war in der Vereinigten-Staaten-Armee während des Bürgerkrieges und in diesem Dienst zog ich mir verschiedene Leiden zu, welche mich zur Resignation meiner Stellung veranlaßten.

Im Jahre 1900 fing unsere kleine Tochter, drei Wochen alt, eines Nachmittags an zu schreien und hörte nicht auf, bis des Abends neun Uhr. Dies wiederholte sich täglich eine Woche lang und wurde jeden Abend schlimmer.

Ich litt seit einem halben Jahre an einem Unterleibsleiden und war so schwach, daß ich nur mit Mühe meiner Arbeit nachgehen konnte. Was der Arzt mir verordnete, schlug nicht an; zuletzt nahm ich noch einen Spezialarzt, doch ich wurde immer kränker und hoffnungsloser.

„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. ” Wie wenig ich von der Bedeutung dieses ersten der zehn Gebote wußte, wurde mir klar, als ich im Jahre 1899 anfing, „Science and Health, with Key to the Scriptures“ zu lesen.

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

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