Die Christian Science leugnet die Wirklichkeit von Sünde, Krankheit und Tod in dem Sinne, daß sie nichts von Gott Geschaffenes und daher nicht unzerstörbar sind, denn „alles, was Gott tut, das bestehet immer”. Sie leugnet nicht, daß diese Dinge ein Teil der menschlich-sterblichen Erfahrung geworden sind, beweist aber fortwährend deren Nichtigkeit, indem sie die Ansprüche des Übels durch die Macht des einfachen Evangeliums Jesu überwindet. Durch das Erkennen der Unwirklichkeit der Sünde vernichten wir die Sünde, und „wo der Geist des Herrn ist — und einen Raum, wo Gott nicht vorhanden wäre, gibt es nicht —, wird das Übel zu nichts” („Science and Health“, S. 480).

Die Christian Science leugnet die Wirklichkeit von Sünde, Krankheit und Tod...
Aus der Juli 1911-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft
Chattanooga (Tenn.) Times