[Abdruck aus dem Christian Science Sentinel vom 17. Oktober 1931]
Ein Besucher Der Mutterkirche wurde neulich gefragt: „Welches neue Unternehmen soll wohl materiell die geistige Tätigkeit der Ausbreitung des Evangeliums unter den Völkern der Welt verzeichnen?” Die Antwort lautete richtig: „Das neue christlich-wissenschaftliche Verlagshaus”. In diesem Lichte sollten wir über das uns bevorstehende Bauunternehmen denken.
Wie erinnerlich erklärten wir in dem auf der letzten Jahresversammlung Der Mutterkirche verlesenen Bericht, daß das geplante neue Verlagshaus „der Notwendigkeit, nicht menschlichen Ehrgeiz entsprungen” sei. Diese Notwendigkeit kam uns nicht überraschend, noch beruht sie auf einer beabsichtigten plötzlichen Ausdehnung, sondern sie ist die natürliche Folge eines jahrelangen stetigen und bedeutenden Wachstums unserer Bewegung und ihrer Tätigkeitsgebiete. Die nächstliegenden und dringenden Erfordernisse wurden von Zeit zu Zeit durch Umbau an das jetzige Verlagshaus anstoßender alter Wohnhäuser befriedigt. Dieses Vorgehen war aber bestenfalls kostspielig und unbefriedigend. Außerdem erhöht das in solchen Änderungen angelegte Geld weder den bleibenden Wert noch die Einträglichkeit des Eigentums. Als es daher im vergangenen Jahre zutage trat, daß wegen dringend nötigen Raumes bald weitere derartige Änderungen vorzunehmen sein würden, ernannten wir einen besonderen Ausschuß zur Feststellung der Bedürfnisse sowohl der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft als auch Der Mutterkirche und ihrer Verwaltungsabteilungen. Der Ausschuß legte seinen Bericht nach einiger Zeit vor und empfahl einstimmig den Bau eines neuen Hauses für unsere Veröffentlichungen.
Bitte anmelden, um diese Seite anzuzeigen
Sie erlangen vollständigen Zugriff auf alle Herolde, wenn Sie mithilfe Ihres Abonnements auf die Druckausgabe des Herold ein Konto aktivieren oder wenn Sie ein Abonnement auf JSH-Online abschließen.