Ein Jüngling stand am Scheidewege. Welchen Weg sollte er gehen? In der einen Richtung bestanden Erfolgsmöglichkeiten auf vielen Gebieten, in der andern boten sich Gelegenheiten ganz anderer Art, die aber sehr verlockend waren. Er konnte nicht klar sehen, welchen Weg er gehen sollte. Sich weigernd, sich in den einen oder den andern hineindrängen zu lassen, hielt er inne.
Als er innehielt, kam ihm das Verlangen, Hilfe in der Christlichen Wissenschaft zu finden. Er erinnerte sich der wunderbaren Erklärung Christi Jesu: „Ich und der Vater sind eins”. Eine solche Einheit konnte nicht aufgelöst werden, auch konnte ihre Beständigkeit nicht erschüttert werden. Durch Vergegenwärtigung seiner Einheit mit dem Vater, dem Gemüt, konnte Jesus seine mächtigen Werke vollbringen. So können wir, die wir in Wirklichkeit Gottes Ideen, ewig „Miterben Christi” und unzertrennlich von dem Vater sind, uns in jeder Stunde der Not ungehindert an dasselbe Gemüt wenden. In dieser göttlichen Intelligenz liegt die Lösung jedes erdenklichen Problems.
Als der Jüngling in dem aufrichtigen Verlangen, die rechte Entscheidung zu treffen, über diese große geistige Wahrheit nachdachte, kam seinem Denken ganz klar eine köstliche Führungsbotschaft, eine geistige Eingebung von der göttlichen Liebe, in Gestalt der Frage: „Was würde Jesus tun?”