Die Christian Science war und ist eine so große Hilfe in meinem Leben, daß ich hier meine Dankbarkeit dafür aussprechen möchte. Als ich durch die liebevolle Ermutigung und das Beispiel eines Bruders zu dieser Wissenschaft geführt wurde, war ich sehr krank und entmutigt.
Obwohl ich von gütigen, gottesfürchtigen Eltern in einem christlichen Heim erzogen worden war, und die Vorrechte einer religiösen Erziehung genossen hatte, schien Gott weit entfernt und schien mich auch aus einem unbekannten Grunde immerwährend zu bestrafen. Seit Jahren war ich in Behandlung von mancherlei Ärzten und in vielen Krankenhäusern gewesen. Ich fand wenig Trost in dem, was ein freundlicher Seelsorger mir betreffs Gottes Absicht mit Bezug auf mein Leiden sagte. Die Bibel schien meine einzige Hoffnung zu sein, obwohl ich nicht viel davon verstand. Ich dachte immer gern an Jesus als den Hirten, doch glaubte ich, daß ich eins der vielen verlorenen Schafe wäre.
Mit großer Freude und Dankbarkeit erinnere ich mich an meine erste Mittwochabend-Versammlung. „Weide meine Schafe“ von Mary Baker Eddy (Gedichte, S. 14) war das erste Lied. Worte reichen nicht hin, um den Trost und die Freude auszudrücken, die dieses Lied mir brachte. Als ich die Versammlung verließ, fühlte ich, daß ich endlich frei war. Auf dem Heimwege wiederholte ich immer wieder die wenigen Zeilen, die ich auswendig gelernt hatte:
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