Ich lernte die Christliche Wissenschaft durch die wöchentlichen Fernsehprogramme kennen, die vor mehreren Jahren gesendet wurden. Mein Leben lang gehörte ich zu einer anderen Religionsgemeinschaft, aber ich hatte immer das Gefühl, daß in ihrem Programm zur Erlösung und Heilung der Menschheit die heilende Macht unseres Meisters, Christus Jesus, fehlte.
Ich hatte Schleimbeutelentzündung in der Schulter und stand deswegen in ärztlicher Behandlung, erhielt aber keine Erleichterung. So suchte ich ein christlich-wissenschaftliches Lesezimmer auf und bat um die Anschrift eines Ausübers. Er erklärte mir, wie die Christliche Wissenschaft durch Gebet heilt. Nach mehreren Unterredungen, in denen er den Ausspruch unseres Meisters unterstrich: „[Ihr] werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh. 8:32), war ich völlig geheilt. Ich fing an, eine christlich-wissenschaftliche Kirche zu besuchen und wurde schließlich Mitglied.
Etwas später hatte ich im Garten einen Unfall und verletzte mir das linke Bein. Ich rief mir sofort den ersten Satz der „wissenschaftlichen Erklärung des Seins“ aus dem Lehrbuch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy (S. 468) ins Gedächtnis: „Es ist kein Leben, keine Wahrheit, keine Intelligenz und keine Substanz in der Materie.“ Die Schmerzen hörten auf, aber mein Bein hatte keinen Halt. Mit Hilfe eines Stockes humpelte ich ins Haus und tat gebeterfüllte Arbeit, wie wir es im Lehrbuch gelehrt werden. Ich wurde auch von einer Ausüberin der Christlichen Wissenschaft unterstützt.
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