Warum ergreift mich manchmal Furcht,
wo Gottes Liebe allen Raum erfüllt?
Warum hört auf die Lüge noch mein Ohr,
wo Gottes Wahrheit nur allein regiert?
Warum erschrecke ich zuweilen vor dem Tod,
wo Gottes Leben ewig triumphiert?
Weil mir der falsche Sinn die Sicht verhüllt!
Und weil ich ja nichts aus mir selber kann,
bitt’ ich Dich, lieber Vater, zeige mir
den Weg vom Sinn zur Seele hin,
daß ich ihn nicht verfehle — zeige mir,
daß ich der Ausdruck Deines Wesens bin.