Wie bet’ ich wohl, um wahren Frieden zu begreifen ―
den Frieden, der höher ist als alle Vernunft,
den Frieden, der menschliches Stillesein übersteigt
(obschon Stille ein Merkmal auf dem Wege ist)?
Dieser Frieden, nach dem ich mich sehne, ist viel größer;
intuitiv spüre ich seine sanfte Kraft,
die sogleich der reinen Berührung des Engels nachgibt,
doch dem schwersten Angriff des Bösen standhaft widersteht.
Dieser gnadenvolle Frieden des Herzens durchdringt mein Sein,
erfüllt alles mit dem heilenden Balsam des Trostes,
verwandelt und erhebt den leidenden Sinn,
widersteht mit christlicher Ruhe dem Angriff des Irrtums.
Das ist mein Frieden, die Freude über den errungenen Sieg
und seine gen Himmel steigende Melodie.