Als Junge war ich außerordentlich beeindruckt, als ich einmal einen Kompaß geschenkt bekam. Später erklärte mir der Leiter einer Jugendgruppe, wie ich den Kompaß benutzen und mich mit seiner Hilfe zurechtfinden konnte, sollte ich auf einer Wanderung die Orientierung verlieren. Dieses faszinierende Erlebnis, sich neu orientieren oder eine eingeschlagene Richtung wiederfinden und freudig auf das Ziel zugehen zu können, hat eine weitere Anwendungsmöglichkeit: Es deutet auf einen göttlichen Einfluß hin, der uns auf unserem Lebensweg führen kann.
Menschen vieler Lebensbereiche — Studenten, Hausfrauen, Eltern oder Manager —, sie alle bewegen gelegentlich tief im Innern die Fragen: „Hat das, was du tust, einen Sinn? Kennst du dein Ziel? Bist du auf dem richtigen Weg?“
Wenn wir diese Fragen im Lichte der Christlichen Wissenschaft zu beantworten suchen, erfahren wir, daß der Mensch als das Bild und Gleichnis des göttlichen Geistes niemals ein sinnloses Dasein hat, sondern ein nützlicher individueller Ausdruck der göttlichen Seele ist. Der Mensch spiegelt Liebe, Güte, Schönheit, Zufriedenheit, Gesundheit, Aktivität und Vollständigkeit wider, weil er die Kundwerdung Gottes, des Lebens, ist. Gottes Fürsorge und Leitung begleiten ihn stets.
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