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Von frühester Kindheit an sehnte ich mich danach, Gott zu verstehen.

Aus der Juli 1990-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Von frühester Kindheit an sehnte ich mich danach, Gott zu verstehen. Ich wollte eine Religion finden, die ich jeden Tag anwenden konnte — eine Religion, die meine tiefsten Fragen beantwortete und mir Hoffnung gab, von den Konflikten und dem Leiden erlöst zu werden, die meine Kindheit beherrschten.

Ich befaßte mich mit vielen Religionen und Philosophien, fand aber nichts, was mein Verlangen befriedigte. Während meiner Suche erhaschte ich einen Schimmer davon, daß Gott Liebe ist, daß uns eine noch ungenutzte geistige Hilfe zur Verfügung stand und daß die Wunder, die Christus Jesus vollbracht hatte, für ihn ganz natürlich waren. Aber ich konnte keine Kirche finden, in der ich mich wohl fühlte, also hörte ich auf zu suchen. Ein unglückliches Familienleben, eine unweise Heirat, der Abbruch meiner musikalischen Laufbahn und körperliche Krankheit brachten mich zur Verzweiflung.

Als meine Kinder zur Schule gingen, konnte ich an der Hochschule weiterstudieren und den Magister in Musik machen. Der Dozent, den ich im Fach Komposition hatte, war Christlicher Wissenschafter. Als er von meiner enttäuschenden Suche nach einer Religion hörte, gab er mir die Bibel und das Buch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy. Hier war die Antwort auf mein Gebet!

Die Umwandlung meines Lebens begann mit dem Kapitel „Gebet“ in Wissenschafter und Gesundheit. Das Lesen dieses Kapitels begann sofort, mein Denken zu läutern und den angestauten Kummer zu heilen. Was ich für dieses Buch empfand, läßt sich am besten mit den folgenden Worten aus dem Lied Nr. 222 (einem beliebten Weihnachtslied) im Liederbuch der Christlichen Wissenschaft beschreiben: „In dir wird heute nacht erfüllt / Das Hoffen aller Zeit.“ Als ich zum erstenmal einen Gottesdienst in einer Zweigkirche Christi, Wissenschafter, besuchte, war es, als käme ich nach Hause.

Im Laufe des folgenden Jahres wurde ich davon geheilt, eine Brille tragen zu müssen. Ferner wurde ich von chronischer Müdigkeit geheilt, von einem Nervenzusammenbruch, von Schlaflosigkeit und dem Haß gegen bestimmte Menschen, die ich für mein Elend verantwortlich hielt. In meinen musikalischen Kompositionen drückte ich mich freier aus, als ich es mir je hätte träumen lassen, weil ich verstand, daß alle Inspiration, alle Schönheit und alle schöpferische Kraft von Gott kommen und daß wir sie aufgrund geistiger Widerspiegelung besitzen. Was ich bereits früher in Harmonielehre, Theorie und Kontrapunkt gelernt hatte, wurde in meinem Denken wieder lebendig, und so schrieb ich als Dissertation eine Symphonie.

Durch eine frühe Heilung, die mir sehr teuer ist und die durch meinen Wunsch zustande kam, die Bibellektion zu studieren, lernte ich, wie wichtig Standhaftigkeit ist. Ich mußte einmal sehr früh am Morgen zu einer Reise aufbrechen. Ich war nie imstande gewesen, in einem fahrenden Auto zu lesen, ohne daß es mir übel wurde. Als ich aber betete und mich beharrlich bemühte, die Lektion zu lesen, wurde ich völlig und auf die Dauer geheilt. Seit über 25 Jahren kann ich nun schon bei meinen Reisen, ganz gleich, mit welchem Beförderungsmittel, lesen.

Ich werde immer für den Dozenten dankbar sein, der genügend Mitgefühl hatte, um mich in die Christliche Wissenschaft einzuführen, und für die wunderbaren, hingebungsvollen Ausüber, die mir zu verschiedenen Zeiten durch Gebet geholfen haben. Gottes Macht wurde durch die vielen körperlichen Heilungen deutlich, die ich erlebt habe. Ich bin tief dankbar für Klassenunterricht in der Christlichen Wissenschaft und die meinem Leben Kraft gebende Mitgliedschaft in Der Mutterkirche und — zu unterschiedlichen Zeiten — in verschiedenen Zweigkirchen. Mein Verständnis von Gott und Seinem Sohn Christus Jesus wird mit jedem Jahr tiefer. Die Christliche Wissenschaft hat mich unermeßlich gesegnet und mir Gelegenheit gegeben, andere zu heilen.

Als ich noch sehr jung war, sah ich die Worte Christi Jesu (Joh 8:32): „[Ihr] werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ als Inschrift an einem Gebäude, und ich fragte mich, was sie wohl bedeuteten. Jetzt weiß ich es, zumindest zum Teil.


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