Der Klassenunterricht war eine wunderbare, segensreiche Zeit für mich. Er gab mir nicht nur den letzten Anstoß, sondern besonders das Verständnis, um einen langjährigen Ausschlag zu heilen.
Nicht nur das Jucken hatte mir zu schaffen gemacht, sondern auch das unschöne äußere Bild. Ein Kind fragte mich einmal, was ich da hätte, und ich fand die Antwort: „Eine Wolke." Ich war dankbar, dass dies eine Antwort war, die ein Kind verstehen konnte; denn für mich war klar, dass hier nur der rechte „Wind" fehlte, diese mentale Wolke aufzulösen — die falsche Vorstellung von Gott und Seinen Gesetzen des Guten, die das Verständnis bedeckte, dass ich vollkommen und makellos war.
Der „Wind" kam durch das so vielfältige Auseinandersetzen mit den Synonymen für Gott im Klassenunterricht — mit Prinzip, Gemüt, Seele, Geist, Leben, Wahrheit und Liebe (siehe Wissenschaft und Gesundheit, S. 465). Mein Verständnis von Gott wurde unermesslich erweitert — und erweitert sich noch stets.
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