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Original im Internet

So fand ich zur Christlichen Wissenschaft

Das Geschenk der Christlichen Wissenschaft

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 19. April 2019


Ich bin Mary Baker Eddy sehr dankbar dafür, dass sie der Welt Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift und ihre anderen Schriften gegeben hat. Obwohl sie im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert tätig war, stillt ihr Werk auch heute die Bedürfnisse aller Menschen, und das wird in zukünftigen Jahrhunderten weiter so sein.

Ich wuchs in einer anderen Religion auf. Jede Woche saß ich zappelig in der Kirche, während der Pastor etwas aus der Bibel zitierte und dann der Gemeinde seine Inspiration über das Thema vermittelte. In der Sonntagsschule gab es Aktivitäten, doch ich hatte nicht das Gefühl, viel über Gott oder die Bibel zu lernen.

Über mehrere Jahre stritten sich meine inzwischen verstorbenen Eltern sehr viel. Manchmal wurde die Lage so kritisch, dass meine Mutter und ich in andere Städte zogen und die jeweils am einfachsten zu erreichende Kirche besuchten, doch Monate später kehrten wir dann immer wieder nach Hause zurück. Das passierte mehr als fünf Mal, bevor ich fünfzehn war.

Als junger Mann besuchte ich keine Kirche, denn ich dachte nicht, dass es eine Religion gibt, die meine Ansichten über Gott teilt. Die Pastoren hatten fast jeden Sonntag gepredigt, dass wir nur mit einem bestimmten Lebenswandel in den Himmel kommen. Das leuchtete mir überhaupt nicht ein. Ich konnte nicht verstehen, wieso die Bibel sagt, dass Gott liebevoll ist und dass Jesus unsere Sünden wegnimmt, ich jedoch nie in den Himmel kommen würde, egal wie sehr ich mich bemühte.

Dann geriet ich auf Abwege. Alkohol und Drogen bestimmten mein Leben. Ich wechselte ständig die Stelle, nie wirklich glücklich. Es ging nur darum, mich zu betrinken oder zu berauschen. Mitten in all diesem Aufruhr probierte ich eine andere kleine Kirche aus, die bei mir in der Nähe war, doch deren Ansichten stimmten auch nicht mit meinem Denken überein.

Mehrere Jahre später lernte ich meinen zukünftigen Mann kennen. Er hatte die Christliche Wissenschaft gefunden und besuchte wann immer möglich eine Kirche Christi, Wissenschaftler. Ich ging mit ihm zu ein paar Zeugnisversammlungen, wo Leute berichteten, wie das Studium und die Praxis der Christlichen Wissenschaft ihnen zu Heilung verholfen hatten, und ich war begeistert, dass die Lesungen direkt aus dem unpersönlichen Pastor der Christlichen Wissenschaft – der Bibel und einem mir unbekannten Buch, Wissenschaft und Gesundheit – zusammengestellt waren.

Beim Zuhören der Lesungen aus Wissenschaft und Gesundheit erkannte ich schnell, dass ich gefunden hatte, was ich suchte. Ich fing an, die Gottesdienste jede Woche zu besuchen, trat einer Zweigkirche Christi, Wissenschaftler und schließlich der Mutterkirche bei und nahm Elementarunterricht in der Christlichen Wissenschaft. Jetzt möchte ich bereitstehen, um für andere zu beten.

In meinem ersten Jahr, in dem ich die Christliche Wissenschaft studierte, vor ungefähr viereinhalb Jahren, erlebte ich viele Heilungen. Chronische Magen- und Rückenschmerzen liegen hinter mir. Meine Abhängigkeit von Marihuana wurde geheilt; ich merkte, dass ich es einfach nicht mehr wollte. Auch den Alkoholkonsum stellte ich ein. Ich lernte, dass Gott wahrhaftig unsere Versorgungsquelle ist. In mehreren finanziellen Situationen, als eine unerwartete Ausgabe bevorstand, habe ich schnell gelernt, dass unser Bedarf gedeckt wird, wenn wir anstreben, das göttliche Prinzip auszudrücken und richtig zu handeln. Gott wird uns immer versorgen und zu immer besseren Entscheidungen führen.

Ich weiß nicht, wo ich heute wäre ohne die Christliche Wissenschaft und die Liebe, die sie ausströmt. Ich bin sehr froh, Mitglied einer Kirche zu sein, in der jeder willkommen ist, egal wo er sich auf seinem geistigen Weg befindet.

Ich bin über alle Maßen hinaus gesegnet und danke Gott für das Geschenk der Christlichen Wissenschaft.

Steve McCrocklin

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Die Mission des Herold

Mrs. Eddys göttlich inspirierte Erklärung der Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft, der im Jahre 1903 gegründet wurde, ist zu einem Symbol für die weltumfassenden Tätigkeiten der christlich-wissenschaftlichen Bewegung geworden. Ihre Worte erscheinen als Inschrift an der Vorderseite der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft. Sie lauten: „Die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden.“ Der Herold ist ein greifbarer Ausdruck des Wunsches unserer Führerin, die unschätzbare Kenntnis der Wissenschaft des Lebens an die ganze Menschheit weiterzugeben. Sie erkannte, dass der Tröster „zur Heilung der Völker“ gekommen war.

– Alfred F. Schneider, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, September 1977

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.