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Original im Internet

Jesu Worte in die Tat umsetzen

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 11. Juni 2019


Ich dachte neulich über diese Worte von Christus Jesus nach: „Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater“ (Johannes 14:12). Ich stellte mir dabei vor, was Jesus heute über sein Leben und seine Lehre sagen würde. Das hörte sich ungefähr so an: „Betet mich nicht an! Setzt um, was ich euch gelehrt und als möglich gezeigt habe – heilt! Lebt diese Wahrheit! Lebt sie!“

Was möchte ein Lehrer? Was ist Lehrern am wichtigsten? Die Lehrer, die ich kenne, brauchen keine Mitbringsel oder Geschenke am Ende des Schuljahres, obwohl das natürlich nett ist. Ihnen bedeutet es am meisten, wenn ihre Schüler ausgehen und anwenden, was sie gelernt haben – es lieben, leben, umsetzen und damit Erfolg haben.

Der große Lehrer der geistigen Wahrheit und beispielhafte Heiler Christus Jesus war auf Erden, um uns Gottes große Liebe zu Seinen Kindern (Sie und ich) zu zeigen – uns zu zeigen, wozu wir fähig sind und wie wir im Geist der göttlichen Wahrheit und Liebe wachsen und leben können.

Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy hilft uns, das zu verstehen. Sie schreibt: „Wir sind es unserem Meister schuldig, seine Gebote zu halten und seinem Beispiel zu folgen; das ist der einzig würdige Beweis unserer Dankbarkeit für alles, was er getan hat“ (S. 4). Und sie erklärt, was uns befähigt so zu heilen, wie er es tat. „Halte beständig folgenden Gedanken fest: Es ist die geistige Idee, der Heilige Geist und Christus, die dich befähigt, mit wissenschaftlicher Gewissheit die Regel des Heilens zu demonstrieren, die sich auf ihr göttliches Prinzip, Liebe, gründet, das allem wahren Sein zugrunde liegt, über ihm steht und es umschließt“ (S. 496).

Wir zeigen unsere Dankbarkeit für Christus Jesus, indem wir seine Worte umsetzen. Wie tun wir das?

Indem wir seine Lehre akzeptieren.

Sie lieben.
Sie studieren.
Sie befolgen.
Sie leben.
Sie weitergeben.
Sie sinnvoll umsetzen.

Wie tun wir das?
Indem wir Gott lieben und unseren Nächsten lieben wie uns selbst und andere und uns selbst heilen.

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Die Mission des Herold

Mrs. Eddys göttlich inspirierte Erklärung der Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft, der im Jahre 1903 gegründet wurde, ist zu einem Symbol für die weltumfassenden Tätigkeiten der christlich-wissenschaftlichen Bewegung geworden. Ihre Worte erscheinen als Inschrift an der Vorderseite der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft. Sie lauten: „Die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden.“ Der Herold ist ein greifbarer Ausdruck des Wunsches unserer Führerin, die unschätzbare Kenntnis der Wissenschaft des Lebens an die ganze Menschheit weiterzugeben. Sie erkannte, dass der Tröster „zur Heilung der Völker“ gekommen war.

– Alfred F. Schneider, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, September 1977

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.