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Der Irrtum des Urteilens.

Aus der März 1905-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Einer der größten Fehler der Sterblichen ist die Gewohnheit des Verurteilens; dies verzögert bedeutend den geistigen Fortschritt der Menschheit, denn es verhindert die ehrliche und rechtmäßige Anwendung von dem schon Erreichten und macht es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, mehr zu gewinnen, „Richtet nicht nach dem Ansehen, sondern richtet ein recht Gericht” war der weise Rat des größten Lehrers der Welt, Die einfache Lebensregel des Meisters: „Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. ” ist durchaus nicht eine nichtssagende Vorschrift, Als er gelegentlich einmal von sich selber sprach, sagte er: „Ich richte niemand,” Er, der am meisten zum Richten berechtigt war, sah am deutlichsten ein, daß des Menschen Aufgabe nicht im Richten bestand, sondern im Lehren und Demonstrieren der Wahrheit, Die Wahrheit ist immer ein gerechter Richter, ein unfehlbarer Führer und eine wirksame Hilfe, Zur Neigung zum Urteilen kommt oft noch das Bemühen, eine Richtschnur für andere aufstellen zu wollen, und nirgends ist dies so offenbar, als wie in religiösen Angelegenheiten.

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– (Mary Baker Eddy, Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes, S. 353)

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