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„An dieser Stätte”

Aus der Juli 1927-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Oft hört man sagen, und manchmal ist man versucht, sich die Äußerung zu eigen zu machen: „Wenn ich mich nur in einer andern Lage befände,—wenn ich nur eine angenehmere Wohnoder eine bessere Arbeitsstätte hätte,—dann würde ich gewiß schnellere Fortschritte machen”, oder „Wie kann ich an dieser Stätte, die mir nicht zusagt, glücklich sein und mein Bestes leisten?” oder: „Wie kann ich in einem Klima, das ich nicht ertragen kann, gesund sein?” Der Christliche Wissenschafter erkennt diese irrigen Einflüsterungen als das Bestreben des sogenannten sterblichen Gemüts, den eigenen Mangel an Vollbringen des Guten damit zu entschuldigen, daß es die Verantwortung auf etwas außerhalb seiner selbst schiebt. In diesem Falle möchte es die Verantwortung etwas, was es Ort oder „Stätte” nennt, zuschieben.

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Die Mission des Herold

Jeder einzelne Herold enthält die gute Botschaft, dass der Mensch als die Widerspiegelung Gottes vollkommen ist und dass er in seinem wahren Wesen eine geistige Idee ist und nicht eine an einen bestimmten Ort gebundene sterbliche Persönlichkeit. Der Herold offenbart denen, die ihn lesen, ihre Fähigkeiten, ihre unbegrenzten Möglichkeiten sowie ihre Freiheit und ihren Adel als Kinder Gottes.

– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

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