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Wahres Warten

Aus der Dezember 1933-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Wie viele haben sich, wenn ihnen liebevoll gesagt wurde, etwas heiß Ersehntes, einen Umstand oder die Lösung eines langwierigen Problems abzuwarten, besorgt oder sogar ungeduldig und verdrießlich gebärdet! Kommt dies nicht davon, daß wir den Ausdruck „warten” in jenem falschen oder verneinenden Sinne auffassen, in dem man darunter einen Zustand versteht, der unsern Fortschritt zu hindern scheint, so daß man nichts anderes tun kann als auf unbestimmte Zeit in untätigem, nutzlosem Denken zu verharren? Beim Lesen einer der Bibellektionen im christlich-wissenschaftlichen Vierteljahrsheft fiel der Verfasserin das häufige Vorkommen des Wortes „warten” in Verbindung mit G ott und mit den verheißenen Ergebnissen des Wartens auf G ott auf. Dies veranlaßte sie zu tieferem Ergründen der Bedeutung des Wortes „warten”, was viel wirklich Wertvolles enthüllte.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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