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Gesetz und Ordnung

Aus der Januar 1934-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Wie oft ist man schon beim Wandern durch eine herrliche Landschaft an einem Sommertage durch eine von Ausflüglern hinterlassene Unordnung gestört und verletzt worden! Oft liegen nicht nur abgerissene Zweige und verwelkte Blumen, sondern auch andere Gegenstände umher, die am rechten Platze nützlich und angebracht waren, aber am unrechten Platze, wo sie die Schönheit und Unberührtheit der Natur beeinträchtigen, anstößig sind. Diese Unordentlichkeit ist gesetzlos; denn „Ordnung” im weiteren Sinne ist einer Begriffsbestimmung gemäß der „richtige und passende Zustand” und die „Übereinstimmung mit dem Gesetz”; und die Wörter „Gesetz und Ordnung”, die heute als einander ergänzend gebraucht werden, beschreiben einen in einem Lande oder einer Gemeinde durch allgemeine Zustimmung rechtmäßig behaupteten Zustand, dessen Wert die Menschen so sehr anerkennen, daß das Gesetz durch die zuständige Behörde durchgeführt und seine Übertretung bestraft wird.

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Die Mission des Herold

Jeder einzelne Herold enthält die gute Botschaft, dass der Mensch als die Widerspiegelung Gottes vollkommen ist und dass er in seinem wahren Wesen eine geistige Idee ist und nicht eine an einen bestimmten Ort gebundene sterbliche Persönlichkeit. Der Herold offenbart denen, die ihn lesen, ihre Fähigkeiten, ihre unbegrenzten Möglichkeiten sowie ihre Freiheit und ihren Adel als Kinder Gottes.

– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

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