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Unparteiische Liebe

Aus der Mai 1943-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Das menschliche Herz glaubt allzugern, daß das Gute dem einen reichlicher verliehen sei als dem andern; daß das Glück und alle guten Dinge manchen in den Schoß zu fallen scheinen, während andere ein kärgliches Maß des Guten durch schwere Arbeit und viel Entbehrung erlangen. Dieser Denkart liegt ein falscher Sinn der Dinge und ein falscher Begriff von G ott zugrunde, und sie scheint manchmal das Gefühl der Ungerechtigkeit, der Selbstrechtfertigung und des Grolls zu erregen.

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Die Mission des Herold

Jeder einzelne Herold enthält die gute Botschaft, dass der Mensch als die Widerspiegelung Gottes vollkommen ist und dass er in seinem wahren Wesen eine geistige Idee ist und nicht eine an einen bestimmten Ort gebundene sterbliche Persönlichkeit. Der Herold offenbart denen, die ihn lesen, ihre Fähigkeiten, ihre unbegrenzten Möglichkeiten sowie ihre Freiheit und ihren Adel als Kinder Gottes.

– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

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