Aus tiefer Dankbarkeit fühle ich den Drang zu bezeugen, was die Liebe unseres Vater-Mutter Gottes für mich getan hat.
Im Jahre 1923 wurde mir das Licht der Wahrheit durch eine mir damals wenig bekannte Frau offenbart. Diese besuchte mich im Krankenhaus, wo ich nach einer komplizierten Operation (Magen- Leber- und Gallenblasen-Verwachsung), der noch andere schwierige Operationen vorausgegangen waren, in Pflege war.
Dringend bat ich eines Tages den Chirurgen um Klarheit über meine Zukunft. Freundlich und mitfühlend teilte er mir mit: „Entweder noch einen operativen Eingriff, um Ihr Leben um fünf bis sechs Monate zu verlängern, oder Ihre Tage sind gezählt, und Sie müssen sich über jede Stunde freuen, die Ihnen Gott noch schenkt.“ Auch die Krankenschwestern, die mich pflegten, suchten mich augenscheinlich auf mein Ende vorzubereiten. Ich selber fand mich ruhig — fast möchte ich sagen, glücklich — damit ab.
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