In der christlich-wissenschaftlichen Sonntagsschule, die Hannchen besucht, werden die Bibel und das Buch „Wissenschaft und Gesundheit“ von Mary Baker Eddy gemeinsam benutzt, um den Weg des Lebens zu erklären. Die Schüler lieben es, etwas über die Persönlichkeiten in der Bibel zu lernen, und besonders über Jesus, den großen Lehrer und Wegweiser. Sie finden, daß es ihnen hilft, wenn sie die geistige Bedeutung von dem verstehen, was er sagte und tat.
Hannchen hat einen kleinen weißen Hund, Pfiffi, mit dem sie schon viele glückliche Stunden verlebt hat. Eines Tages kam Pfiffi an die Hintertür und kratzte an dem Drahtgitter; dies war seine Art zu sagen, daß er hereinkommen wollte. Hannchen hörte ihn und lief hin, um ihm die Tür zu öffnen. Der kleine Hund war so mit Schmutz bedeckt, daß sie ihn kaum erkennen konnte. Sie rief ihre Mutter, und beide mußten sie lachen, weil er so drollig aussah. Die Mutter sagte im Scherz, daß sie ihn fortwerfen müßten, weil er zu schmutzig wäre, um ihn zu behalten.
„O nein“, sagte Hannchen, „wir brauchen ihn nur zu baden.“ Sie bereiteten schönes Badewasser mit viel Seifenschaum vor und gingen daran, Pfiffi zu baden. Nach kurzer Zeit war er wieder weiß und flaumig. Er schüttelte sich lebhaft und wedelte mit dem Schwanz. Hannchen sah, daß der ganze Schmutz fortgewaschen worden war.