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So nah der Liebe

Aus der Februar 1965-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


So nah war er der L iebe, kein Vorwurf in dem W ort: „Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen“, als Jesus in Kana verwandelte das Wasser einst in Wein. Sprach er nicht ganz, wie ein Sohn unsrer Zeit vielleicht still sagen mag: „Ach, Mutter, wart, ich bin noch nicht so weit“? Und doch, Maria muß gekannt, gesehen haben Werke, die das Kind, der Jüngling tat — mehr Werke, als man glaubt —, und sie im Herzen still bewahrt voll Stolz und voller Schmerz, weil menschlich ihr Zusammensein so kurz bemessen war.

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Die Mission des Herold

Jeder einzelne Herold enthält die gute Botschaft, dass der Mensch als die Widerspiegelung Gottes vollkommen ist und dass er in seinem wahren Wesen eine geistige Idee ist und nicht eine an einen bestimmten Ort gebundene sterbliche Persönlichkeit. Der Herold offenbart denen, die ihn lesen, ihre Fähigkeiten, ihre unbegrenzten Möglichkeiten sowie ihre Freiheit und ihren Adel als Kinder Gottes.

– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

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