In tiefer Dankbarkeit gegen Gott für Mary Baker Eddy, die Verfasserin des Lehrbuchs, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, gebe ich folgendes Zeugnis.
Bei einer Untersuchung für den Militärdienst wurde mir gesagt, daß ich aktive Tuberkulose hätte. Dies war ein ziemlicher Schlag für einen jungen Mann, der gerade aus dem College gekommen war und einen Beruf ergreifen wollte. Ein Lungenspezialist bestätigte die Diagnose und eröffnete mir, daß ich mindestens sechs Monate, vielleicht sogar zwei Jahre lang, flach auf dem Rücken liegen müßte. Er sagte auch, daß ich nie mehr ein normales Leben führen könne und nicht mehr lange leben würde, wenn ich nicht sofort Bettruhe hätte.
Als ich an jenem Tag das Sprechzimmer des Arztes verließ, war ich sehr deprimiert und wußte nicht, was ich tun sollte. Ehe ich in ein Sanatorium gehen konnte, mußte ich die nötigen Papiere erhalten. Ich ging zu meinen Eltern und wartete dort auf die Einweisung in ein staatliches Sanatorium.
Ein Jahr vorher hatte mir jemand ein Exemplar von Wissenschaft und Gesundheit geschenkt. Ich wußte, daß durch dieses Buch andere geheilt worden waren, und hatte das Gefühl, daß in diesen 700 Seiten auch Hilfe für mich enthalten sein mußte. Meine Eltern waren keine Christlichen Wissenschafter und wollten absolut nicht, daß ich das Lehrbuch las. Tagsüber hatte ich es unter der Matratze, und spät abends, wenn sie zu Bett gegangen waren, las ich darin.
Als ich einer Bekannten, einer Christlichen Wissenschafterin, erzählte, daß ich sehr wenig von dem verstünde, was ich las, sagte sie, ich solle weiterlesen und akzeptieren, was ich verstehen könne. Ungefähr drei Tage nachdem ich zu lesen begonnen hatte, entdeckte ich, daß sich mein Denken grundlegend geändert hatte. Ich dachte an einen vollkommenen himmlischen Vater, ein vollkommenes Kind und eine vollkommene Schöpfung. Diese Offenbarung meiner Vollkommenheit als Gottes Kind begann die Annahme von einem unwirklichen Gesetz, das einen Zustand der Hilflosigkeit hervorruft, zu verdrängen.
Auf Seite 332 von Wissenschaft und Gesundheit las ich: „Vater-Mutter ist der Name für die Gottheit, der ihr zärtliches Verhältnis zu ihrer geistigen Schöpfung andeutet.“ Als dieser Gedanke an Stärke gewann, wurde ich mir dessen bewußt, was ich heute von Gott als Leben, Wahrheit und Liebe weiß. Und da war ich, das vollkommene Kind Gottes. Ich war immer in Seiner Liebe geborgen und würde es immer sein. Ich fühlte diese Liebe, die mich und die ganze Menschheit in diesem Augenblick heilte. Dieser Gedanke war sehr neu für mich, und ich wußte nicht, daß ich einen Ausüber der Christlichen WissenschaftChristian Science; sprich: kr'istjən s'aiəns. hätte anrufen können. Ich las weiter und dachte darüber nach, was dieses Buch mir zu sagen hatte.
Nach einer Woche begannen die Ärzte mit einer zweiten Reihe von Untersuchungen. Dieses Team hatte die Aufgabe, für das Sanatorium alle Informationen über den Verlauf meines Krankheitsfalles zusammenzustellen. Diesmal waren alle Tests negativ. Auch die Symptome waren verschwunden. Nur das Röntgenbild zeigte noch einen tuberkulösen Schatten. Die Ärzte wußten nicht recht, was sie tun sollten. Zum erstenmal wollten sie mir nun Medizin, und zwar Antibiotika geben, um die Heilung, die bereits eingesetzt hatte, zu fördern. Und nun war es mein Vater, der „nein“ sagte, weil die Ärzte über das Resultat im ungewissen waren. Ein Arzt gab zu, daß er nicht sicher war, doch er wollte helfen. Niemand wußte von dem kleinen Buch und dem nächtlichen Lesen. Es wurden mir nie Tabletten oder Medizin verabreicht. Später wurde mir klar, daß Gott selbst beschützte, was Er mir im Lehrbuch gab.
Dies war eine Heilung, die allein in der Christlichen Wissenschaft durch das Lesen von Wissenschaft und Gesundheit erfolgte. Ich wurde vollständig geheilt — ohne die Hilfe eines Ausübers der Christlichen Wissenschaft —, während die Ärzte mich beobachteten und trotz Opposition. Das einzige, was ich zu tun wußte, war, zu lesen und zu beten. Später sah ich, wie dieses kleine Buch die Opposition meiner Eltern so vollkommen heilte, daß meine Mutter zu einer Bekannten sagte: „Die Christliche Wissenschaft ist hier, um die Welt zu heilen.“
Ich werde Mrs. Eddy immer dankbar sein, daß sie uns dieses wahrhaft unübertreffliche Geschenk brachte. Durch Wissenschaft und Gesundheit wird die Bibel nun besser als eine lebendige, heilende Stimme Gottes verstanden. Ich bin Gott dankbar für Christi Jesu Heilarbeit, für Mrs. Eddy und für diese und viele andere Heilungen, die ich durch das Verständnis hatte, das das Lehrbuch allen vermittelt, die es lesen.
Weston, Massachusetts, USA
