Wie er dahineilt, der Sekundenzeiger.
Von Dämmerung zu Dämmerung verlangt er,
daß ich hinsehe, als wollte er mir sagen:
„Schau, so schnell und unerbittlich
jage ich ohne Pause weiter!“
Einst achtete ich darauf mit Angst,
doch heute, besser unterrichtet,
acht' ich auf die Gedanken, denn
was ist schon eine Uhr außer praktischem Werkzeug
für mich, den unsterblichen Menschen?
Eine weitere Fessel fiel ab
im Licht der alles enthüllenden Wahrheit.
Furchtlos gehen wir vorwärts,
nicht länger Gefangene
des Morgens, des Mittags, der Nacht.
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