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Ich Erfuhr Zum erstenmal...

Aus der Januar 1993-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Ich Erfuhr Zum erstenmal etwas über die Christliche Wissenschaft, als ich 1942 im Sanitätsdienst eines amerikanishen Marinekrankenhauses arbeitete. Während ich mich einmal in der Hauptbibliothek des Krankenhauses umsah, stieß ich auf Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy. Ich war noch nie einem Christlichen Wissenschafter begegnet, und ich wußte praktisch nichts über diese Religion — mit Ausnahme des Wenigen, das ich während meines Medizinstudiums über sie gehört hatte. Aber mir war klar, daß es sich hier um das Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft handelte, und ich war neugierig.

Schon seit längerer Zeit hatte ich das Bedürfnis verspürt, etwas mehr über geistige Dinge zu wissen, und ich hatte angefangen, regelmäßig die Bibel zu lesen; doch ich war nur langsam vorangekommen. Ich bin überzeugt, daß ich durch dieses Suchen zur Christlichen Wissenschaft geführt wurde.

Ich lieh mir das Buch aus, und das, was darin offenbart wurde, fesselte mich so stark, daß ich die ganze Nacht las. Hier fand ich viele Antworten auf unausgesprochene Fragen, die, wie ich lange geglaubt hatte, nicht zu beantworten seien. Hier fand ich auch Erklärungen, die meine festverwurzelten Überzeugungen in Frage stellten. Am nächsten Morgen ging ich erfrischt und ohne jede Müdigkeit an meine Arbeit im Krankenhaus und erledigte mein Tagespensum; nun wollte ich unbedingt jemanden finden, mit dem ich über das Wunderbare sprechen konnte, das ich erlebt hatte. Und ich fand ihn: einen Ausüber der Christlichen Wissenschaft, der sich sehr viel Zeit nahm und meine Fragen über diese Wissenschaft beantwortete.

Die Christliche Wissenschaft öffnete mir die Augen dafür, daß Gott immer gegenwärtig ist, daß das geistige Dasein wirklich und die Annahme von Leben in der Materie unwirklich ist. Meine erste Heilung verdanke ich den Gebeten eines hingebungsvollen Ausübers. Ich wurde von jahrelanger, schwerer Nikotinsucht geheilt. Meine Dankbarkeit für die gewonnene Freiheit war und ist heute noch grenzenlos. Einige Jahre später wurde ich auch von der Gewohnheit geheilt, in Gesellschaft zu trinken.

Um nach dem Krieg meinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können, führte ich meine Arztpraxis weiter. Ich kündigte jedoch meine Stelle im Krankenhaus und beschränkte mich hauptsächlich auf Vorbeugungsmedizin und Ernährungstherapie. In dieser Zeit besuchte ich regelmäßig die Gottesdienste einer Kirche der Christlichen Wissenschaft, studierte die wöchentlichen Bibellektionen (aus dem Vierteljahrsheft der Christlichen Wissenschaft) und versuchte, mich der Christlichen Wissenschaft gemäß zu verhalten. Doch das war sehr schwer, und nach einigen Jahren konnte ich meine Praxis aufgeben und mich ganz von der Medizin zurückziehen. Ich gab meine Approbationen zurück und trat aus der Ärztekammer und entsprechenden Verbänden aus.

Seitdem bin ich aktives Mitglied Der Mutterkirche und einer Zweigkirche Christi, Wissenschafter. Meine finanzielle Lage besserte sich langsam, und durch das regelmäßige, intensive Studium der Bibel und des Lehrbuchs sowie die strikte Befolgung des Handbuchs Der Mutterkirche von Mary Baker Eddy nimmt mein Verständnis von geistiger Fülle immer mehr zu.

Nach dem Krieg heiratete ich eine junge Frau, die die Christliche Wissenschaft von klein auf kannte, und wir haben zwei Kinder, die inzwischen selbst Kinder haben. Als unsere Kinder aufwuchsen, erlebten sie zahlreiche Heilungen — unter anderem eine sehr schnelle Heilung von schwerem Keuchhusten. Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde ich innerhalb weniger Tage von schmerzhafter Gürtelrose geheilt. Familienmitglieder wurden von Grippe und Halsentzündung geheilt, und wir sind alle in bemerkenswerter Weise vor Unfällen beschützt worden.

Meine Dankbarkeit für die Christliche Wissenschaft und meine Liebe zu Mrs. Eddy sind grenzenlos. Mein Leben läßt sich mit den folgenden Worten eines Liedes aus dem Liederbuch der Christlichen Wissenschaft zusammenfassen: „Vom Sinn zur Seele liegt der Pfad nun vor mir. .. Mein Herze singt: Der Weg ist offenbar.“


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