Die Ereignisse der letzten Wochen und Monate mahnen uns alle mutig und selbstbewusst am Frieden in der Menschheit und an der Heilung der physischen und seelischen Schäden festzuhalten. Da wo der Terror menschlichen Denkens tiefe Wunden gerissen hat, tritt im gleichen, wenn nicht gar größeren Maße schier unendliche Güte und Stärke zu Tage. Menschen, die von mächtiger Kraft durch die Wertschätzung und Dankbarkeit der anderen getragen sind, retten, helfen, mildern oder beseitigen Schaden. Menschen, die ihr leibliches Wohl einsetzen, um zu ordnen, wo Chaos ist, um Leben zu erhalten und alle erdenkliche Hilfe zu gewähren. Menschliche Kraft, die über sich selbst hinauswächst und entschlossen und unbeirrt einen Weg sucht, zu helfen, wo Hilfe nötig ist.
Es ist berührend zu sehen, auf wie vielfältige Weise die Bürger der betroffenen amerikanischen Städte ihre Helfer, die inzwischen zum ganzen Stolz des amerikanischen Volkes geworden sind, bewundern, stärken, aufbauen, anspornen, trösten und lieben und somit ein neuartiges Selbstbewusstsein erfahren.
Aber auch die Angehörigen von Opfern erfahren in einer riesigen Welle von Solidarität und Mitgefühl alle nur erdenkliche Hilfe und Unterstützung. Und doch bleibt auch für jene, die nicht vor Ort sein können, noch etwas zu tun. Sind wir nicht zu einer Art geistigen Patenschaft aufgerufen? Im stillen Gebet, in der Dankbarkeit all denen gegenüber, die in den USA wie in unserem eigenen Lande sich mit den Schattenseiten menschlichen Lebens auseinander setzen, um sie zu überwinden. Sie haben einen Anspruch darauf, dass wir ihnen die Unterstützung in unserem Gebet und in unserem Tun gewähren.
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