Lesen Sie den Geistesblitz Nr. 74 im Januar.
Sie lassen sich ein Glas Orangensaft gutschmecken. Dann bringen Sie das Glas in die Küche und wollen es ausspülen. Womit? Vermutlich halten Sie es einfach unter den Wasserhahn und drehen den Hahn auf. Das klare Wasser wird das Glas reinigen.
Was wäre, wenn Sie zum Spülen mehr Orangensaft benutzten? Sie würden das Glas nie sauber bekommen. Es würde helfen, wenn Sie den Orangensaft verdünnen. Aber ganz sauber wird das Glas auch dann nicht. Solange die Reinigungsflüssigkeit auch nur ein bisschen Orangensaft enthält, wird das Glas nicht rein werden. Dazu brauchen Sie klares Wasser.
Wenn wir mit krankheiten oder Problemen geplagt sind, haben wir oft Gedanken, die uns furchtsam, ärgerlich oder frustriert sein lassen könnten. Wie rein sind die Gedanken, mit denen wir uns umgeben, wenn wir Hilfe brauchen? Solange sie Elemente des Problems enthalten, können wir keine völlige Freiheit von Furcht oder von dem Problem bekommen.
Wenn wir uns nun an Gott um Hilfe wenden und uns Seinen Ideen öffnen, dann erhoffen wir, dass Sein Einfluss uns von den bedrängenden Gedanken befreit.
Wenn nun Gottes Wesen oder Seine Identität in irgendeiner Weise Krankheit, Furcht, Ärger oder Frustration enthält, können uns dann Seine Liebe und Wahrheit Erlösung bringen? Nein. Wenn Gott auch nur die kleinsten Spuren von Problemen oder Krankheiten in sich schließen würde, dann könnte uns Sein Einfluss nicht völlig von diesen Übeln befreien.
Mehr noch: Wenn Krankheiten Teil Seiner Natur wären, dann wären Krankheiten Teil der göttlichen Wahrheit, Teil der göttlichen Liebe, und sie wären ewig — ein sehr entmutigender Gedanke, der aber auch der Erlösungsmission von Jesus direkt widerspräche.
Nein, Gott ist rein — „zu rein, als dass [Er] Böses ansehen könnte“ (wie die Bibel im Buch Habakuk erklärt). Gott ist immerwährende, ewige Güte, unwandelbare Liebe, reine Wahrheit, unendlicher Geist. Gottes Ideen, die zu uns kommen, befreien und heilen, eben weil Gott kein Element des Bösen in sich trägt und daher auch nicht in uns ausdrücken kann.
Diese Erkenntnis von der Natur Gottes verdanken wir in erster Linie Jesus, dessen Geburt von Christen in diesem Monat gedacht wird.
Jesus ist unser Erlöser, weil er uns den Weg aus falschen Vorstellungen über Gott und hin zu unserer wahren gottähnlichen Natur gezeigt hat. Er bewies, dass wir uns rückhaltlos auf Gott verlassen können, dass Gottes Wille immer gut ist, dass er immer Heilung und Befreiung bedeutet. Dass die Liebe Gottes ständig bereit ist, uns zu reinigen und alles „wegzuspülen“, was unserer Natur fremd ist. Dass wir uns jeden Moment der göttlichen Liebe bewusst werden können, die uns in Harmonie regiert und versorgt.
Was für ein Weihnachtsgeschenk!
