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Weihnachten — im siebten Himmel

Aus der Dezember 2007-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Wenn Sie an Weihnachten denken, wo finden Sie Ihre Gedanken dann? In überfüllten Geschäften und bei der Sorge, was man dieses Jahr denn seinen Liebsten alles schenken könnte?

Oder sind ihre Gedanken eigentlich ein Sehnen, die göttliche, die wahre Liebe zu erleben und zu erfahren? Gerade in der Weihnachtszeit sind viele Menschen auf der Suche nach einer höheren Dimension in ihrem Leben. Denn sie werden in dieser Zeit wieder daran erinnert, wie vor 2000 Jahren ein Mensch die ganze Welt bereichert und gesegnet hat, indem er die absolute Einheit mit seinem Schöpfer demonstrierte und dadurch zu einer bedingungslosen, absoluten Liebe fähig war. Jesus hat uns gezeigt, wie auch wir durch den Christus zu dieser Harmonie und Einheit gelangen können, denn jeder Einzelne bringt ebenfalls den Christus zum Ausdruck. Dadurch lassen wir die göttliche Liebe in unser Leben, die uns und jeden, der mit uns in Berührung kommt, segnet und uns das ganze Jahr hindurch zu jedem Augenblick erhellt und erhält.

Vielleicht waren Sie ja auch schon einmal im siebten Himmel? Viele Menschen denken ja, dass sie vielleicht in den Himmel kommen, wenn sie in diesem Leben gut, und in die Hölle kommen, wenn sie schlecht gewesen sind. Aber ich bin mir sicher, jeder ist schon einmal im (siebten) Himmel gewesen. Vielleicht als er seinem Lebenspartner begegnet ist, einen besonderen Erfolg feiern durfte oder einen Freund fürs Leben gefunden hat.

Dies sind Momente, in denen wir die Gegenwart Gottes so deutlich spüren, dass wir das Himmelreich im Hier und Jetzt erleben. In diesen Augenblicken spüren wir die Harmonie, die Einheit und den Einklang mit der göttlichen Seele, die alles verbindet und durchdringt. Sie ist die Empfindung des göttlichen Bewusstseins und wir Menschen spiegeln sie auf natürliche Weise wider, denn es ist unsere Natur, Harmonie und Einklang auszustrahlen und gleichzeitig empfänglich für diese Eigenschaften zu sein, wenn sie von anderen kommen.

Für diese Augenblicke im Leben können wir unendlich dankbar sein, denn sie zeigen uns deutlich die Wirklichkeit unseres Daseins: nämlich, dass wir sehr individuell den wahren, geistigen Menschen verkörpern. Wir sind nicht unser Körper, das, was andere sehen, wenn sie uns anschauen. Sondern unser Körper bringt die geistigen Eigenschaften Gottes zum Ausdruck und macht sie sichtbar, hörbar und fühlbar. Wir verkörpern ganz individuell Schönheit, weil Seele Schönheit bedeutet. Wir denken und handeln aktiv und gelassen, weil es Attribute von Gemüt sind. Wir sind fürsorglich, weil das ein Ausdruck von Liebe ist. Wir sind gerecht, weil Prinzip unparteiisch ist. Wir sind klar, weil Geist Reinheit bedeutet, aufrichtig, weil wir die Wahrheit Gottes verkünden und unsterblich, weil Leben ewig ist.

Durch die Erkenntnis unserer eigenen Geistigkeit, werden wir sie auch in anderen finden, mit ihnen teilen und dadurch den größtmöglichen Reichtum erhalten. Denn dann können wir zusammen das Reich Gottes erkennen, das Himmelreich von dem Jesus sprach oder den neuen Himmel, den Johannes in seiner Offenbarung erkannt hat. Für uns hat er schon in der Gegenwart Gottes — im Hier und Jetzt und in diesem Augenblick — begonnen. Diese Befreiung reißt alle alten Mauern nieder, überwindet alle Schranken und befreit und erlöst uns.

Himmel bedeutet Unendlichkeit, die Grenzenlosigkeit des Seins, erhabenes, erleuchtetes und inspiriertes Bewusstsein. Wir erkennen dann den Menschen und die Schöpfung so, wie Gott sie sieht, als rein geistig und kein sterblicher Gedanke wird unser Denken mehr beeinflussen, denn wir kennen dann ausschließlich das, was Gott kennt!

Der Reichtum dieser Harmonie wird unser Leben verändern. Er führt uns zu unserer wahren Identität, dem wahren Ursprung allen Seins. Und durch uns strahlt er nach außen durch, erreicht unsere Mitmenschen und segnet jeden Einzelnen, dem wir begegnen. Dann sind wir ein Segen für die Menschheit.

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