... und nehme eine Zahnbürste mit. Sie kennen sicher das Spiel, bei dem man immer neue Reiseutensilien in den Koffer packen und die vorher genannten Dinge richtig aufzählen muss. Ein kurzweiliges Gedächtnisspiel. Aber wie ergeht es Ihnen tatsächlich vor einem Urlaub? Sicher versuchen Sie nicht alles in irgendeiner Reihenfolge auswendig aufzusagen. Doch wie gestalten Sie Ihre Reiseplanung, das Kofferpacken? Wie gehen Sie etwa mit dem „Kribbeln“ vor einer Fahrt ins Unbekannte um? Oder mit der Ungewissheit, ob die Fotos im Katalog halten, was sie versprechen, ob die Urlaubsbedürfnisse gestillt werden, ob der Familiensegen gerade oder schief hängen wird? Kreist das alles ständig in Ihren Gedanken, während Sie packen?
Wir projizieren auf den Urlaub oft all jene Bedürfnisse, die unserer Meinung nach im alltäglichen Leben zu kurz kommen: Erholung durch Ruhe, Lesen, Bummeln, Sichverwöhnen-lassen oder auch ganz neue Erlebnisse, Abenteuer, körperliche Betätigung. Aber, Achtung: Packen wir den Alltag nicht gleich wieder mit ein, wenn wir davon ausgehen, dass durch den Urlaub an sich schon alles ganz anders werden muss?
Stelle ich Ihnen zu viele Fragen? Wenn ja, dann lassen Sie uns doch gemeinsam nach Antworten suchen. Ich packe in meinen Koffer auch gerne einen schönen Gedanken, entweder angeregt von einem Vers oder einer Geschichte aus der unerschöpflichen Weisheitsquelle der Bibel oder dem ebenso unerschöpflich weisen Gedankengut von Mary Baker Eddy. Und die Erfahrung hat mir gezeigt, dass diese Art des Kofferpackens auch während des Urlaubs gut funktioniert.