Die Bibel ist für mich schon immer wichtig gewesen. Als Kind lehrte mich meine Großmutter, wie wertvoll es ist, mich um Führung und Heilung an die Bibel zu wenden. Ich fühlte, dass dieses Lehren mir eine tiefe Wertschätzung und ein tiefes Verständnis von Gottes Güte und Fürsorge für seine gesamte Schöpfung gaben. Als meine Tochter Sara geboren wurde, wollte ich somit natürlich dasselbe Verständnis mit ihr teilen.
Von früher Kindheit an achtete ich darauf, dass Saras Zubettgeh-Zeremonie Stunden beinhaltete, in denen wir Bibelgeschichten besprachen. Ich erzählte ihr eine Geschichte und dann unterhielten wir uns darüber, wie auch wir stark oder gut wie derjenige aus der Geschichte sein konnten. Sie hörte still zu und stellte Fragen. Und ich lauschte auf Inspiration, ihr in einer Art zu antworten, die sie verstehen konnte.
Ich erinnere mich an einen Abend, an dem wir uns über die Geschichte von Samuel unterhielten, als er noch ein Junge war und deutlich hörte, wie Gott zu ihm sprach. Sara fragte: „Können wir Gott auch laut hören?“ (siehe 1. Samuel 3). Während ich ihr antwortete, erkannte ich, dass sowohl die Bibel als auch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy uns lehren, dass Gott zu jedermann spricht, aber dass wir wie Samuel auf dieses „stille sanfte Sausen“ hören müssen.
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