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FÜR KINDER

Die Kopfwunde war geheilt

Aus der September 2025-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 30. September 2024 im Internet.


Einmal brachte mich mein Vater zum Basketballtraining. Wir waren etwas zu früh da, und ich wollte wie Spider-Man an der Kletterwand hochklettern, die sich an einer Außenwand der Sporthalle befindet. Auf einmal löste sich ein Stein von der Wand, als ich mich daran festhielt. Ich fiel runter, und der Stein landete mir auf dem Kopf. Ich weinte, weil es weh tat. Außerdem blutete ich.

Mein Vater brachte mich ins Auto und fuhr dann ins Krankenhaus, damit die Wunde gereinigt werden konnte. Auf dem Weg sang er ein Lied, das „‚Weide meine Schafe‘“ heißt und das ich aus der Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft kenne. Einige Zeilen gehen so:

Ich will lauschen Deinem Ruf,
   irr’ ich im Geheg,
will Dir folgen und mich freu’n
   auf dem rauen Weg.
(Mary Baker Eddy, Vermischte Schriften 1883–1896, S. 397–398)

Mein Vater rief außerdem meine Sonntagsschullehrerin an und gab mir dann das Telefon. Meine Lehrerin ist immer sehr nett zu mir. Wir redeten darüber, dass ich alles mit meiner „Gott-Brille“ betrachten sollte. Das sagen wir immer, wenn ich nur Gutes sehe, denn Gott ist ja nur gut. Meine Sonntagsschullehrerin hat gesagt, das ist, wie wenn ich mein Lieblingsgetränk – heiße Schokolade – in einen Becher gieße. In einem Becher mit Gutem ist kein Platz für etwas Schlechtes.

Ich fühlte mich besser, denn ich dachte nur an gute Sachen, die alle von Gott kommen. Eine davon war, dass ich weiß, dass mein Vater mich liebhat und alles tun wird, um mich zu beschützen. Die Wunde hörte auf zu bluten, und die Beule am Kopf war weg. Als wir am Krankenhaus ankamen, ging es mir gut. Nach einer Untersuchung konnte ich nach Hause gehen. Ich war sogar wieder fröhlich. Ich wollte einfach zu Hause sein und spielen. Ich war geheilt!

Ich habe gelernt, dass man jeden Tag beten sollte. Wenn man betet, erkennt man, wie Gott einem hilft. Gott redet nicht mit einer menschlichen Stimme zu uns, sondern Seine Antworten kommen uns wie Gedanken in den Sinn. Mein Vater nennt das Gottes „stilles, sanftes Sausen“ (1. Könige 19:12). Es kommt zu uns, denn Gott sorgt immer für uns und hat uns lieb.

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