Web-Originale
Ich hatte noch nie eine so beängstigende Erfahrung gemacht, bei der ich kaum einen Augenblick hatte, um zu entscheiden, was ich tun sollte. Doch selbst hier wusste ich, dass Gottes Liebe mich in jedem Moment führte und unterstützte.
Führung von unserem Vater-Mutter-Gott in Lebensentscheidungen, ob klein oder groß, steht immer bereit. Wir können demütig unsere persönlichen Wünsche außer Acht lassen und uns wie diese Personen aus der Bibel vollständig Gottes Führung anvertrauen.
Aus meiner Sicht bestand ein guter Ausgangspunkt darin, dass ich meine eigene Spiritualität besser verstand und dieses Verständnis dann den anderen vermittelte.
Wenn wir ehrlich bestrebt sind, unser Denken von der göttlichen Botschaft des Christus leiten zu lassen – wenn wir darum beten, die Führung des Christus so zu hören und zu befolgen, wie Jesus dies getan hat –, dann werden wir ebenso siegreich sein.
Als Vertrauen in meinem Denken einen höheren Stellenwert einnahm, überlegte ich, auf wen oder was sich mein Vertrauen richtete.
Wenn der Samariter sich an jenem Morgen gefragt hätte: „Was steht heute auf dem Plan?“, hätte die Antwort sicher nicht gelautet: „Ich glaube, ich werde heute einen Verletzten versorgen, der am Wegesrand liegt.“ Und doch war er bereit und fähig, mitfühlend zu handeln, als dies notwendig war.
Der Lärm wurde nicht von Menschen verursacht, sondern von der Lüge, dass der Mensch nicht die Widerspiegelung Gottes, des einen unendlichen Gemüts, ist und dass er ein eigenes materielles Gemüt hat, das unkooperativ und gefühllos sein kann.
Es ist das Privileg eines jeden Menschen, mit Gott bekannt zu werden und sich unter das zu begeben, was die Bibel „den Schirm des Höchsten“ (Psalm 91:1) nennt – zu unserem Platz im Denken, wo wir ungestört mit der göttlichen Wahrheit und Liebe zusammen sein können.
Wenn ich konsequent geistiger denke, lasse ich mich beständiger von der göttlichen Liebe lenken, und dann ist es natürlicher für mich zu akzeptieren, dass Gott die Kirche, mein Leben und das aller anderen regiert.
Ich freue mich zu sehen, dass Gott überall ist. Gott kann nirgendwo hingehen, wo wir nicht auch sind, und wir können nirgendwo ohne Gott hingehen.