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So fand ich zur Christlichen Wissenschaft

Meine Haussuche führte mich zur Christlichen Wissenschaft

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 9. April 2019


Im Frühjahr 2001 wollte ich ein Haus im historischen Viertel einer Stadt im mittleren Westen der USA renovieren. Auf der Suche nach dem passsenden Objekt stieß ich auf interessante Angaben über die vorherigen Besitzer. Zwei ihrer Töchter waren Gründungsmitglieder der örtlichen Kirche Christi, Wissenschaftler ein paar Straßen weiter gewesen.

Als das Haus mir gehörte, ging ich zum Leseraum der Christlichen Wissenschaft um die Ecke, um mehr über diese Leute zu erfahren. Die Leseraumbibliothekarin konnte mir nichts über sie sagen, wusste aber viel über die Christliche Wissenschaft, und so ging ich mit Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy unterm Arm nach Hause.

In den zehn Jahren davor war ich erst überzeugter Atheist, dann Agnostiker und schließlich ein ambivalenter Sucher nach Spiritualität gewesen, der verschiedene Philosophien und Religionen erforschte. An dem Abend blätterte ich in Wissenschaft und Gesundheit und wurde sofort auf das Bibelzitat am Anfang des ersten Kapitels aufmerksam: „Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagt: ‚Hebe dich hoch und wirf dich ins Meer!‘ und zweifelt nicht in seinem Herzen, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird ihm geschehen, was immer er sagt. Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr es bekommt, dann werdet ihr es erhalten“ (Markus 11: 23, 24).

Diese Bibelstelle war mir sehr vertraut. Ich hatte sie studiert, sie mir eingeprägt und tat mein Bestes, um danach zu leben. Obwohl ich nur sehr wenig Geld hatte, war es mir möglich gewesen, viele Probleme in meinem Leben zu überwinden, und diese Stelle bestätigte mir augenblicklich, dass die Christliche Wissenschaft das war, wonach ich so viele Jahre gesucht hatte.

Ich fing an, die Mittwochabend-Zeugnisversammlungen und gelegentliche Sonntagsgottesdienste der Kirche Christi, Wissenschaftler zu besuchen. Ich liebte die Gelegenheit, von den Erfahrungen anderer zu hören und mein eigenes wachsendes Verständnis von dieser Wissenschaft sowie Heilungen zu erzählen, die sie in meinem Leben bewirkte. Die Worte „Gott ist Liebe“ an der Stirnwand des Kirchensaals leuchteten mir ein.

Ich hatte als Kind und Jugendlicher verschiedene Kirchen besucht, die lehrten, dass die Liebe Gottes sich in Jesu Opfer ausdrückte. Doch ich konnte mich nie mit dem Glauben anfreunden, dass ein liebevoller Gott Gewalt oder die Drohung ewiger Verdammnis im Höllenfeuer als Zeichen Seiner Liebe einsetzen würde, und ich konnte das Leid auf der Welt nicht nachvollziehen.

Als ich Gott als Liebe zu verstehen lernte, als Vater und Mutter, göttliches Prinzip und Gemüt – der allen Seinen Kindern nur Gutes beschert –, erkannte ich einen Schimmer von der Tatsache, dass Böses, Sünde, Krankheit und Tod nicht von Gott stammen. Ich wurde mit dem Konzept bekannt gemacht, dass wir darum beten können, die Unwirklichkeit von allem zu verstehen, was Gottes Herrschaft infrage stellen möchte. Jede Vorstellung von einem wankelmütigen, manchmal zornigen Gott verschwand. Ich hatte noch viel zu lernen, um zumindest ein wenig von Gottes Güte zu verstehen. Doch diese neue Sicht der Dinge klärte viele Fragen, mit denen ich über Jahre gekämpft hatte. Im darauffolgenden Frühjahr wurde ich Mitglied der Mutterkirche.

Ich besuchte meine örtliche Kirche Christi, Wissenschaftler, doch wegen meiner Arbeitszeiten weniger häufig. Die Christliche Wissenschaft studierte ich allerdings kontinuierlich. Dann traten mein zukünftiger Mann (den ich mit der Christlichen Wissenschaft bekannt gemacht hatte) und ich 2014 beide kurz vor unserer Heirat dieser Zweigkirche bei, und ich wurde schließlich in verschiedene Ämter gewählt. Im Herbst 2015 erfüllte sich mein langjähriger Wunsch, am Elementarunterricht in der Christlichen Wissenschaft teilzunehmen.

In den Jahren seit meinem ersten Besuch im Leseraum auf der Suche nach historischen Informationen über mein Haus und seine ersten Bewohner habe ich viele Heilungen erlebt – darunter von Erkältungen, Grippe, dem Rauchen, Alkohol- und Marihuanakonsum – und Beweise von der unendlichen Versorgung Gottes, der göttlichen Liebe gesehen.

Die Suche nach einem Zuhause brachte mich „nach Hause“ zur Christlichen Wissenschaft, und bei meinem weiteren geistigen Wachstum denke ich gern an die Stelle auf Seite 58 in Wissenschaft und Gesundheit: „Das Heim ist der liebste Fleck auf Erden und es sollte der Mittelpunkt, jedoch nicht die Grenze der Herzensneigungen sein.“

Shawn McCrocklin

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– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

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