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Original im Internet

Für Kinder

Null hinzuzählen

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 19. Februar 2019


Johanna ist ein liebes Mädchen im zweiten Schuljahr. Eines Tages sah sie unter ihren Aufgaben im Matheheft:  8+0=? Sie wunderte sich eine Weile darüber, denn es schien ihr unsinnig, und sie dachte, die Lehrerin hätte sich geirrt. Aber nein, die Lehrerin versicherte ihr, dass die Aufgabe ganz in Ordnung sei und dass sie sich nur dran machen solle.

Johanna versuchte alles, was sie sich nur denken konnte. Sie wusste, dass 8+1=9 ist, und meinte, dass sich auch durch das Addieren einer Null etwas ändern müsse; so versuchte sie es mit 7, und dann sogar mit 80. Aber nichts war richtig. So verging die Mathestunde, und Johanna hatte ihre Aufgabe nicht gelöst.

Am Abend jedoch erklärte es ihr die Mutter ganz genau. Johanna sah, dass, wenn sie in der einen Hand acht Cent hatte und in der anderen keinen und dann beide Hände zusammenlegte, sie immer noch acht Cent hatte, keinen mehr und keinen weniger. Sie begriff, dass das Hinzuzählen von Null zu etwas anderem dieses andere nicht im Geringsten ändern konnte.

Einige Tage später meldete sich eine Erkältung bei Johanna und versuchte, sich zu ihr „hinzuzuzählen“. Aber Johanna wusste durch die Christlichen Wissenschaft, dass Gott alles gemacht hat, was wirklich ist, und dass Er es gut gemacht hat. Diese Erkältung war ganz sicher nichts Gutes und konnte darum auch nicht wirklich sein. Sie war eine Null – nichts.

Johanna war in Wirklichkeit die Widerspiegelung der Liebe, und diese Widerspiegelung ist etwas sehr Gutes und Wirkliches. Wenn also Null, die Erkältung, versuchte, sich zur Widerspiegelung der Liebe hinzuzuzählen, dann konnte das Ergebnis niemals Schmerz und Unwohlsein oder Verlust von Gesundheit, Glück und Freude bedeuten. Es musste sie unberührt lassen, vollkommen glücklich und wohlauf, die Liebe selbst widerspiegelnd.

Durch dieses Wissen wurde Johanna völlig frei vom Irrtum. Wie glücklich war sie, verstanden zu haben, dass sie sich durch ihre Gedanken vom Irrtum befreien konnte, so wie Jesus es getan hatte! Und wie froh und dankbar wandte sich ihre Mutter Gott zu, weil selbst ein Kind die Christliche Wissenschaft verstehen und demonstrieren kann.

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Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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