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Original im Internet

Gott, das Gute, unsere Kraft und Unterstützung

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 19. Januar 2026


„Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben“ (Psalm 46:2). Ich bin so dankbar für die Wahrheit dieser Worte aus der Bibel!

Bevor ich die Christliche Wissenschaft kennengelernt habe, war ich absolut verzweifelt aufgrund von Rückenschmerzen, die es mir unmöglich machten, zu schlafen und mich normal zu bewegen. Ich litt Tag und Nacht.

Nach einem MRT-Scan wurde das Problem medizinisch als Bandscheibenvorfall mit großem Entzündungsherd im unteren Rücken diagnostiziert. Ich bekam viele Behandlungen von Physiotherapeuten, die allerdings nicht halfen. Eine Operation wurde mir nicht empfohlen, denn das größte Problem war die Entzündung. Doch selbst nach Spritzen, die die Entzündung lindern sollten, änderte sich nichts. Keiner der Spezialisten, die ich aufsuchte, sah eine vielversprechende Zukunft für mich voraus. Ich fühlte mich demoralisiert.

Mein Mann und ich hatten ein kleines Unternehmen übernommen, daher konnte ich nicht aufhören zu arbeiten. Und da wir zwei kleine Kinder hatten, hatte ich auch zu Hause viele Aufgaben. Ich suchte weiter nach einer Lösung.

Ein Chiropraktiker sagte mir sanft, dass es in meinem Alter normal war, Rückenschmerzen zu haben. Ich konnte diese Vorstellung nicht akzeptieren und verließ seine Praxis; ich weigerte mich zu glauben, dass es nichts gab, das mich von den Schmerzen befreien konnte, und dass ich mein restliches Leben so würde leiden müssen.

Nun fing ich an, mich mit Alternativheilmitteln wie Aromatherapie zu beschäftigen, doch das half auch nicht. Ein homöopathischer Akupunkteur, mit dem ich oft sprach, sagte eines Tages zu mir: „Sie können nicht das ganze Leid der Welt auf Ihren Schultern tragen.“ Zusätzlich zu meinen gesundheitlichen Problemen fühlte ich mich durch alles belastet, das in der Welt passierte, und ich hatte große Zukunftsangst. Wo sollte ich bleibenden Trost finden? Wer konnte mir helfen, und wie sollte Hilfe möglich sein? Ich hatte keine Antworten auf diese Fragen. Nach Jahren der Konsultationen und Behandlungen schien es, als ob nichts helfen würde.

Um mich abzulenken und ein wenig zu entspannen, beschloss ich, einen Nachmittag pro Woche mit einer Freundin spazieren zu gehen. Dabei unterhielten wir uns, und meine Freundin gab mir immer ein großes Gefühl von Trost. Ich war nicht nur von ihren Worten berührt, sondern von dem Geist, den sie zum Ausdruck brachte – von ihrer Sanftheit und Fürsorge. Ihre Sicht auf Menschen und Situationen war ganz anders als die der anderen. Sie brachte eine Liebe und Güte zum Ausdruck, die mir noch nie begegnet war. Ich freute mich immer sehr auf unsere gemeinsame Zeit jede Woche und war empfänglich für die neuen, bereichernden Ideen, die sie äußerte. Erst wusste ich nicht, woher diese Ideen kamen, aber sie brachten mir Frieden.

Und dann bekam ich eines Tages schließlich den Impuls, meine Freundin zu fragen, ob es ein Buch gab, in dem ich mehr über die wundervollen Ideen lernen konnte, die sie mit mir teilte. Ein Exemplar des Buches Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, das sie bestellt hatte, war gerade bei ihr angekommen, und sie gab es mir.

In den vielen Jahren, in denen ich nach Lösungen für meine Probleme gesucht hatte, war es mir nie eingefallen, Gott näher zu kommen, denn ich kannte Ihn nicht. Als ich Wissenschaft und Gesundheit zum ersten Mal aufschlug, erfuhr ich, dass Gott gut ist und dass Er alles vollständig gut erschaffen hat. Das war eine Offenbarung für mich.

Ich verstand nicht alles, was ich las, doch ich las jeden Tag in diesem Buch. Die darin enthaltenen Wahrheitskonzepte begeisterten mich, und ich wollte mehr erfahren. Was für eine große Freude ist es, Fortschritte zu machen und ständig durch ein wachsendes Verständnis von Gott, dem Guten, bereichert zu werden!

Je besser ich Gott kennenlernte, desto mehr liebte ich Ihn. Ich wuchs täglich geistig mit den Wahrheitsgedanken, die ich lernte. Sehr schnell abonnierte ich das Vierteljahresheft der Christlichen Wissenschaft – Bibellektionen und den Herold der Christlichen Wissenschaft. Ich fand meinen eigenen Weg in bestimmten Zeugnissen im Herold wieder und fühlte mich den Verfasserinnen und Verfassern nahe. Meine Zuversicht in das immer gegenwärtige Gute vertrieb nach und nach meine Zukunftsangst.

Ich erlangte ein besseres Verständnis von Gott als Leben und von meiner wahren geistigen Identität als die gesunde und vollständig fähige Widerspiegelung Gottes. Die oben zitierte Bibelstelle „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke ...“ nahm nach und nach eine tiefere Bedeutung für mich ein. Ich verstand, dass ich nicht mehr von einem kränklichen materiellen Körper abhängig war, sondern eine dauerhafte, stabile, mächtige und immer gegenwärtige Stütze hatte, nämlich Gott. Da begriff ich, dass meine einzig wahre Kraft Gott ist und nicht mein Rücken. Und das war das Ende meiner Rückenprobleme.

Ich weiß nicht, wann genau die Schmerzen verschwanden, aber ich bin seit mindestens fünf Jahren schmerzfrei. Ich habe alle meine alltäglichen Aktivitäten wieder aufgenommen, wozu auch Skifahren, Gartenarbeit und das Klettern in Hochseilgärten mit meinen Kindern gehört.

Heute setze ich mein Studium und meine Praxis der Christlichen Wissenschaft mit immenser Freude fort. Ich bin Mitglied der Mutterkirche und einer Zweigkirche der Christlichen Wissenschaft in Frankreich. Ich freue mich sehr, diese Wissenschaft an viele andere weiterzugeben, denn sie ist ein unschätzbares Geschenk, das nicht verborgen bleiben kann.

Pascale Roux
Saint Genès de Castillon, Frankreich

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