
Zeugnisse
Vor etwa elf Jahren machte mich eine liebe Freundin, die mein Bedürfnis einer höheren, wahreren, reineren Lebensauffassung wahrnahm, auf die Christliche Wissenschaft aufmerksam und gab mir zwei christlich-wissenschaftliche Schriftchen zu lesen. Infolge der daraus gewonnenen Erleuchtung begann ich mich in die Bibel und unser Lehrbuch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” von Mary Baker Eddy zu vertiefen, und ich wurde von vielen langwierigen widerwärtigen Zuständen geheilt.
Für alles, was die Christliche Wissenschaft für mich getan hat, möchte ich meine Dankbarkeit ausdrücken. Ich bin von dem Glauben, daß es notwendig sei, wegen schlechter Verdauung mit dem Essen vorsichtig zu sein, und von der Altersannahme im Zusammenhang mit meiner Arbeit geheilt worden.
Ich bin der göttlichen L iebe tief dankbar, daß sie mir den Weg zur Christlichen Wissenschaft gezeigt hat, wodurch wieder Glück und Frieden in unser Heim eingezogen sind. Im Januar 1925 lernte ich durch einen Geschäftsfreund die Christliche Wissenschaft kennen, worauf ich sofort begann, die Sonntagsgottesdienste und Mittwochabend-Zeugnisversammlungen zu besuchen.
Schon oft hatte ich von der Christlichen Wissenschaft gehört, dachte aber nie, daß sie für mich etwas bedeuten könnte, bis mein lieber Bruder starb und ich seelisch und leiblich zusammenbrach. Ich besuchte dann mit einer Freundin einen christlich-wissenschaftlichen Gottesdienst, und ich werde nie vergessen, welch tiefen Eindruck dieser auf mich machte.
Ich empfinde tiefe Dankbarkeit gegen G ott, daß ich die Wahrheit, die freimacht, gefunden habe, und ich fühle mich besonders glücklich in dem Verständnis, das mir die Worte Jesu: „Ich kann nichts von mir selber tun”, und: „Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke”, täglich entfalten. Die Christliche Wissenschaft trat vor dreizehn Jahren in mein Leben; aber erst seit wenigen Jahren verstehe ich die Wahrheit richtig anzuwenden.
Eines Nachmittags kletterte unser damals fünfjähriger Junge aufs Fenster hinauf, um einem Maler bei seiner Arbeit zuzusehen. Jemand hatte vergessen, den Mückenschutzrahmen vor dem Fenster einzuhängen, und als der Knabe sich an ihn lehnte, gab er nach, und der Knabe fiel vom Fenster des ersten Stockwerks hinunter und schlug den Kopf auf das Backsteinpflaster.
Ich möchte von einer Erfahrung erzählen, die ich vor ungefähr zwei Jahren machte. Ich litt sehr an einem Ausschlag und konnte das Übel nicht allein überwinden.
Aus tiefer Dankbarkeit möchte ich einige von den Segnungen und Wohltaten erzählen, die mir durch die Christliche Wissenschaft zuteil geworden sind. Ich durfte die heilende Kraft G ottes erfahren, und ich möchte allen Menschen mitteilen, welch große Dinge G ott für mich getan hat,— wie ich durch das Verständnis, daß G ott gut und die L iebe ist, wiederhergestellt wurde und jetzt erkennen darf, daß „wir nun Gottes Kinder sind”.
Seit über zwanzig Jahren befasse ich mich mit der Christlichen Wissenschaft. Eine Reihe von Jahren lebte ich ziellos dahin.
Von Kind auf war ich immer kränklich, ich litt an heftigen Magenschmerzen mit darauffolgenden Kopfschmerzen und Übelbefinden und bekam fast jeden Winter Luftröhrenentzündung. Ich besuchte öfters verschiedene Heilanstalten und erprobte verschiedene Behandlungen, doch ohne merklichen Erfolg.