
Zeugnisse
Meine Frau und ich haben uns seit mehr als acht Jahren für die Christliche Wissenschaft interessiert, und wir haben keine Worte, die auch nur die geringste Idee geben könnten von dem großen Glück dessen wir uns freuen; wir fühlen uns deshalb gedrungen unsere Dankbarkeit für alles was uns die Christliche Wissenschaft gegeben hat, seitdem wir uns eines kleinen Verständnisses davon erfreuen, zu bezeugen. Meine Frau trug während mehr als fünfundzwanzig Jahren Binden wegen Krampfadern, hat sie aber jetzt beseitigt, da sie nicht mehr nötig sind; auch Pillen, die lange als unentbehrlich geglaubt wurden für gewisse funktionelle Ergebnisse, sind mit den Binden beseitigt worden und alles ist gut.
Als ich, vor etwa zwölf Jahren, zuerst von der Christlichen Wissenschaft hörte, suchte ich nicht nach irgendeiner besonderen physischen Heilung, es wurde mir aber bald Gelegenheit gegeben ihre wunderbare Lehre, gegen kleinere physische Beschwerden zu verwerten; die rasch überwunden wurden. Als Sohn in einem Pfarrhaus war ich sozusagen am Glauben erzogen worden, aber obschon ich regen Anteil nahm an der gewöhnlichen Kirchenarbeit im alten Glauben, einschließlich der Sonntagschule, sozialen Verbesserungen und Temperenz, war ich unbefriedigt; auch hatte ich tatsächlich keinen Grund für den Glauben der in mir war.
Meine kleine achtjährige Tochter wurde von einem mächtigen Kohlen-Lastauto zu Boden geworfen. Sie wurde in einem bewußtlosen Zustand aufgehoben und blieb so tagelang.
Voll tiefster Dankbarkeit gebe ich folgendes Zeugnis ab. Mein zur Zeit siebenjähriger Junge erkrankte heftig an Gelenkrheumatismus.
Vor vier Jahren befand ich mich in einem feurigen Abgrund, in den mich die Sünde der Trunksucht gebracht hatte. Durch die liebevolle Geduld eines Praktikers der Christlichen Wissenschaft, der beharrlich die W ahrheit wiederspiegelte, wurde ich geheilt.
Seit zweiundeinhalb Jahren interessiere ich mich für die Christliche Wissenschaft. Vor dieser Zeit war ich sehr unglücklich, so unglücklich, daß das Leben keinen Wert zu haben schien.
Mit tiefster Dankbarkeit für die vielen Wohltaten die ich durch die Christliche Wissenschaft empfangen habe, möchte ich hier folgende Erfahrung berichten. Seit längerer Zeit belästigten mich heftige Schmerzen am linken Arm.
Im Frühjahr 1914 wurde ich so krank, daß ich mich genötigt sah meine Stelle aufzugeben. Ich wußte dazumal noch nichts von der Christlichen Wissenschaft und glaubte deshalb das sei der einzige Ausweg, da mein Hauptleiden dyspeptisch war.
Vor einigen Jahren, als ich mich für die Christliche Wissenschaft zu interessieren anfing, brachte ich meinen kleinen Knaben für Behandlung. Seit seiner Geburt war er immer ein sehr zartes Kind gewesen, fortwährend unter ärztlicher Aufsicht und die Ärzte hatten wenig Hoffnung, daß er je groß würde; sie erklärten mir, daß er keine Verdauungsfähigkeit besitze.
Ich wurde streng erzogen und mußte jeden Sonntag den Katechimus studieren, aber als ich acht Jahre alt war verschied meine Mutter und später führte ich ein ziemlich wildes Leben. Mit achtundzwanzig Jahren trat ich der Methodist-Episkopalischen Kirche bei, und versuchte jahrelang ein gutes christliches Leben zu führen.