
Zeugnisse
Ich möchte meine Dankbarkeit gegen G ott ausdrücken für die wunderbare Offenbarung der Christlichen Wissenschaft, durch die mein Junge vollkommen gesund wurde, nachdem die Ärzte ihn aufgegeben hatten. Bei seiner Geburt war einer seiner Arme an zwei Stellen gebrochen, an der Schulter und am Ellbogen.
Es ist nun ungefähr elf Jahre her, seit ich zum erstenmal durch einen Freund von der Christlichen Wissenschaft hörte. Nicht zum Zweck der Heilung irgendwelcher Krankheit nahm ich ihre erneuernden Lehren an, sondern weil ich die Wahrheit suchte.
Mein Herz fließt über von Dankbarkeit für die vielen Segnungen, die mir durch die Christliche Wissenschaft zuteil geworden sind. Dreißig Jahre lang hatte ich an einem organischen Übel, an Nervenabspannung und vielen anderen körperlichen Störungen gelitten.
Von aufrichtiger Dankbarkeit veranlaßt lege ich dieses Zeugnis ab. Vor etwa zwei Jahren fand mich eine liebe Christliche Wissenschafterin schwer leidend und heilte mich durch ihre Erkenntnis der Macht G ottes.
Viele Jahre hindurch war ich ein ernster Wahrheitssucher, und während dieser Zeit ging ich jeder bekannten Theorie auf den Grund. Aber keine befriedigte mich, und so wandte ich mich denn der Christlichen Wissenschaft zu, da mir sonst nichts mehr übrig zu bleiben schien und ich einen geistigen Anker haben mußte, obwohl ich ein Vorurteil hatte gegen meine damalige Auffassung von dieser Lehre.
Ich möchte die Macht der W ahrheit bezeugen, wie sie bei meiner Heilung demonstriert wurde, nachdem alle menschlichen Mittel versagt hatten und mein Fall als hoffnungslos bezeichnet worden war. Im Jahre 1912, als ich eines Tages im Walde arbeitete, wurde ich plötzlich krank, und zwar anscheinend im Magen, so daß mich ein Nachbar im Heuwagen nach Hause bringen mußte.
Als ich zuerst an der Christlichen Wissenschaft Interesse gewann, war meine Gesundheit dem sterblichen Urteil gemäß völlig zerrüttet und ich war mit allen Sünden beladen, die das menschliche Gemüt kennt. Aber keine dieser Dinge brachten mich zur Christlichen Wissenschaft.
Da ich im Gebirge lebe und daher keine Gelegenheit habe, an den Mittwochabend-Versammlungen teilzunehmen, möchte ich gern durch unsere Zeitschriften meiner Dankbarkeit Ausdruck geben für das, was die Christliche Wissenschaft mir und den Meinen gebracht hat. Ein Bruder von mir, der während seines Aufenthalts im Westen körperlich wie geistig durch die Christliche Wissenschaft viele Wohltaten erfahren hatte, lenkte zuerst unsere Aufmerksamkeit auf diese Lehre und riet mir, mit ihr einen Versuch zu machen.
Vor etwa sieben Jahren, als ich meines Lebens, wie es sich mir damals darstellte, müde war, traf ich eine christlich-wissenschaftliche Praktikerin und bat sie, mir etwas über die Christliche Wissenschaft zu erzählen. Ich wußte nichts von dieser Lehre, hatte aber vor, das Studium des Lehrbuches, „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift,“ von Mrs.
Wie die meisten anderen Anhänger der Christlichen Wissenschaft fand auch ich erst dann meinen Weg zu dieser Lehre, als ich klar erkannt hatte, daß keine andere Errettung aus materieller Sklaverei möglich ist. Dem sterblichen Sinn gemäß befand ich mich in einer verzweifelten Lage.