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Entmutigung — ein Trug.

Aus der Mai 1905-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Da wir uns jetzt noch auf den Anfangsstufen unseres Studiums dieser unermeßlichen Wissenschaft des Daseins befinden und gerade erst lernen, wie die einfachen Wahrheiten des Seins zu erfassen sind, so bedürfen wir nach jeder Richtung hin der Ermutigung, denn unglücklicher Weise scheinen sich unseren Bemühungen auf Schritt und Tritt Einflüsterungen entgegenzustellen, die uns unser weiteres Streben als nutzlos zu erweisen suchen. Der Grund hierfür ist dieser: Wir haben uns so lange in dem Bann der Materie befunden, jede Einzelheit unserer Umgebung und Erfahrung in derselben erscheint unseren Blicken infolge der langjährigen Gewöhnung an die verkehrte Anschauungsweise so wirklich, daß es uns schwierig vorkommt unsere Blicke in die entgegengesetzte Richtung zu wenden.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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