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Im gegenwärtigen Zeitalter findet sich wohl kaum eine erstaunlichere...

Aus der Juni 1905-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Im gegenwärtigen Zeitalter findet sich wohl kaum eine erstaunlichere und unvereinbarere Darstellung als der entschiedene Widerstand vieler christlichen Prediger gegen den Anspruch der Möglichkeit und Erfahrung geistiger Heilung. Die große Gesamtheit evangelischer Geistlicher erkennen die Erzählungen dieser Heilungen im Neuen Testament für historisch wahr, und auf Befragen würden sie wahrscheinlich sagen: „alle Dinge sind möglich dem, der da glaubet”; nichtsdestoweniger zeigen sie offenkundig, daß sie nicht daran denken, einen Versuch zu machen, für sich selber aus diesem Vorrecht Nutzen zu ziehen, und oft verurteilen sie sogar ganz unverhohlen die, welche sich gewissenhaft bestreben des Meisters Befehl zu gehorchen und die Kranken zu heilen; sie geben also nicht nur unverkennbar einen Beweis von vollständiger Glaubensabwesenheit, sondern von forschendem Interesse an diesem Thema.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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