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Im gegenwärtigen Zeitalter findet sich wohl kaum eine erstaunlichere...

Aus der Juni 1905-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Im gegenwärtigen Zeitalter findet sich wohl kaum eine erstaunlichere und unvereinbarere Darstellung als der entschiedene Widerstand vieler christlichen Prediger gegen den Anspruch der Möglichkeit und Erfahrung geistiger Heilung. Die große Gesamtheit evangelischer Geistlicher erkennen die Erzählungen dieser Heilungen im Neuen Testament für historisch wahr, und auf Befragen würden sie wahrscheinlich sagen: „alle Dinge sind möglich dem, der da glaubet”; nichtsdestoweniger zeigen sie offenkundig, daß sie nicht daran denken, einen Versuch zu machen, für sich selber aus diesem Vorrecht Nutzen zu ziehen, und oft verurteilen sie sogar ganz unverhohlen die, welche sich gewissenhaft bestreben des Meisters Befehl zu gehorchen und die Kranken zu heilen; sie geben also nicht nur unverkennbar einen Beweis von vollständiger Glaubensabwesenheit, sondern von forschendem Interesse an diesem Thema.

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Die Mission des Herold

Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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