Ich möchte in kurzen Worten meine tiefe Dankbarkeit ausdrücken für die Segnungen, die ich durch die Christian Science empfangen habe. Mit dieser Lehre wurde ich vor vierzehn Jahren in Amerika bekannt, wo ich mit einer lieben Freundin lebte. Dann rief mich die Pflicht hierher. Als ich hier war, stand ich großen Schwierigkeiten gegenüber, und meine Aufgabe bestand darin, mich den Verhältnissen anzupassen. Wir wissen ja alle, daß die Verhältnisse, in denen wir uns befinden, einen Zustand des Denkens darstellen, und daß sie sich so gestalten, wie wir über sie denken. Ich arbeitete, meinen damaligen Begriffen nach, getreulich an der Lösung meiner Aufgabe, doch kam eine vollständige Demonstration erst vor zwei Jahren zustande, und dann erst offenbarte sich mir die volle Bedeutung des göttlichen Gesetzes, dem zufolge wir unsern Nächsten lieben sollen wie uns selbst. (Siehe „Science and Health“, S. 205.) Langsam aber sicher kam ich zu der Erkenntnis, daß wir unser Teil des Werkes tun und jederzeit Liebe in unserm Reden und Handeln zum Ausdruck bringen müssen. Dann wird es weder in unsrer Umgebung noch sonstwo einen Mißklang geben.
Jetzt bin ich eine glückliche, zufriedene Christian Scientistin und möchte aus der sich so harmonisch gestaltenden Umgebung nicht mehr heraus. Vor allem aber ist mein Herz mit Dankbarkeit gegen unsre liebe Führerin, Mrs. Eddy, erfüllt, die uns den Weg zu dieser gesegneten Wahrheit gezeigt hat.
Heidelberg, Deutschland.